Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Online-Baby für lesbische Paare

Odin, Tuesday, 01.07.2003, 14:38 (vor 8254 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Online-Baby für lesbische Paare von Manfred am 30. Juni 2003 12:23:57:

Die Kindererziehung durch zwei Menschen verschiedenen Geschlechts war bislang eine Art "Mindeststandard". Unzuverlässig -leider- aber wenigstens nachprüfbar und "naturkonform". Letzteres halte ich in Ermangelung zuverlässiger wissenschaftlicher Erkenntnisse "wie es besser geht" für ziemlich bedeutend.

Ich habe hier die selben Bedenken, wie Du. Ich denke, daß sich hier die Kinder wieder nach der Decke strecken müssen, sprich: Die Kinder müssen sich den Wünschen der Erwachsenen, was gerade "in" und gewünscht ist, anpassen. Die natürlichen Bedürfnisse der Kinder spielen eine sekundäre Rolle.
Wir hatten derlei Spielchen schon vor 30 Jahren, als überall herbeigeredet wurde, daß Kinder ja überhaupt nicht unter einer Scheidung leiden, daß sie hingegen froh sind, wenn der "Friede" im Haushalt endlich eingekehrt ist, daß sie viel, viel glücklicher sind, wenn die Mamma arbeiten geht usw. usf.

Erst seit wenigen Jahren tauchen immer mehr Studien auf, welches Trauma Kinder durch die Scheidung erleben - aber was nicht sein darf....

Kinder pfeifen dir eins! Die haben ihre natürlichen Indikatoren, was richtig und sinnvoll für sie ist. Da herumzubasteln rächt sich.
Was haben unsere lieben Emanzen nicht alles versucht, dem Jungen eine Puppe in die Hand zu drücken und das Mädchen solange vor den Bagger zu setzen, bis es endlich zwangsweise damit spielt - aber das ist ein anderes Thema :-)


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