Re: überzogene Männerfeindlichkeit geht nach hinten los
Als Antwort auf: überzogene Männerfeindlichkeit geht nach hinten los von Arne Hoffmann am 19. Juni 2003 18:44:17:
Lieber Arne
Dieser Artikle strotzt vor Arroganz und Ueberheblichkeit. Und wenn man diese Aussagen so liest, dann denkt man sich sofort: Um Himmels Willen, die armen Kinder bei so einer Mutter!
Der Artikel ist so unverschämt überheblich, dass er wohl vielen aufstossen wird. So schlecht finde ich solche Lektüre gar nicht, denn mit diesen Aussagen wird sie mehr Empörung als Zustimmung erhalten 
Weisst du Arne, mir ist dieser Ausspruch mit der Selbstbestimmung, der fällt mir auch langsam extrem auf. Irgendwie bekomme ich da so eine schleichende Allergie dagegen.
Selbstbestimmung über alles, persönliches Wohlbefinden über alles, absolute Narrenfreiheit in jeder Lebenslage, immer der volle freie Wille, hauptsache Frau geht es gut, die Kinder haben sie zu fügen und der Mann ist eh scheissegal.
Dieses narzistische selbstverliebte Denken, dass wir Menschen uns zu eigen gemacht haben. So nach dem Motto zuerst ich und dann ich und dann noch mal ich und dann ganz lange niemand mehr und dann...dann machen wir uns noch ein paar Gedanken wegen den Kindern, wenn uns danach ist 
Die Frauen scheinen mir besonders gerne auf diesen Zug aufzuspringen, ich meine, dieses gleiches Recht für alle, das alles hat doch schon lange nichts mehr damit zu tun. Exzentrische Selbstliebe, die in Arroganz und Rücksichtslosigkeit gipfelt. Als wenn Männer es sich erlauben könnten so zu leben!
Als wenn das das Mass der Dinge wäre....dass wir uns so frei strampeln, dass wir keine Verantwortung mehr tragen, uns nicht mehr für andere einsetzen.... nichts mehr tun, dass man uns nicht auch bezahlt.
Ja nicht für Mann und Kinder da sein ohne Entgelt, die dummen Mütter und Hausfrauen, die dann auch noch die Kranken unentgeltlich pflegen.
Ein System braucht nun mal viele ehrenamtliche Helfer. Was daran ist denn so schlimm? Was daran ist schlimm, wenn vor allem Frauen kranke Menschen pflegen und betreuen. Männer setzen sich dafür im Sport oft ehrenamtlich ein oder in der Politik.
Warum meinen diese Frauen, sie müssten nun überall dort vertreten sein, wo die Männer vertreten sind, weil sie sonst zu kurz kommen. Ich meine, sind sie zufriedener, wenn sie überall mitmischen, davon habe ich noch nichts bemerkt, im Gegenteil, ich stelle immer wieder fest, dass gerade Frauen, die das Gefühl haben es dürfe keine Ecke mehr geben, wo sie nicht auch mitmischen, gerade die sind besonders frustriert und gehässig.
Wenn ich diese ach so emanzipierten Frauen oft lese, dann denke ich mir, wenn ich so frustriert werden sollte, wenn ich mich auf diese Schiene begebe, warum haben die dann noch das Gefühl, ich könnte auch nur einen moment denken, das wäre gut für mich?!
Nun ja, wie gesagt, ich muss ja nicht alles verstehen 
Liebe Grüsse
schickt dir
Jolanda
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- überzogene Männerfeindlichkeit geht nach hinten los -
Arne Hoffmann,
19.06.2003, 21:44
- Re: überzogene Männerfeindlichkeit geht nach hinten los - Jolanda, 20.06.2003, 01:16
- Re: überzogene Männerfeindlichkeit geht nach hinten los - gaehn, 20.06.2003, 02:49
- Beschwerde beim Deutschen Presserat -
Nick,
20.06.2003, 11:03
- Re: Beschwerde beim Deutschen Presserat - Diogenes, 22.06.2003, 11:58
- Re: überzogene Männerfeindlichkeit geht nach hinten los - Jeremin, 21.06.2003, 12:42