Re: Männer und ihre Kinder
Als Antwort auf: Männer und ihre Kinder von Sad am 20. Mai 2003 17:47:54:
Hallo Sad,
ich habe auch das Problem, gerne Kontakt zu Kindern zu haben, aber nur wenig Möglichkeiten,
dies auszuleben, und praktisch keine Möglichkeit eigene zu bekommen und mit ihnen zu leben.
Das ist traurig, aber an den äußeren Gegebenheiten kann ich (oder Du) nichts ändern. Daher
ist das kein Grund zum Selbsthaß oder zu Depressionen. Bei jedem Menschen gibt es Bereiche,
die er leider nicht ausleben kann. Die Frauen (und ebenso die Männer) mußt Du nehmen, wie
sie sind, aber Du mußt Dich nicht ihnen anpassen, und deren Denkweisen annehmen. Kümmer Dich
nicht darum, was über die Beziehungsfähigkeiten von Männern gesagt wird, sondern lebe die
Beziehungen (auch zu Kindern), die Dir möglich sind. Die Menschen sind oft nicht schlecht.
Wenn Du keine Frau kennst, die so vertrauenswürdig ist, daß Du auch bei unserer Gesetzeslage
mit ihr Kinder krigen kannst (Die Gesetzesmacher tun leider viel, um solche Frauen rar zu machen.),
dann mußt Du Dein Leben auch so möglicht gut gestalten; was besseres bleibt Dir sowieso nicht
übrig. Vergiß einfach, was über die Fähigkeiten von Frauen und Männern gesagt wird, oder nimm
es wenigstens nicht ernst. Wenn Du dann nach Deinen Fähigkeiten und Möglichkeiten schaust,
findest Du garantiert, was, was Du nicht verkümmern lassen solltest. Deine Beziehungsfhigkeit,
Dein Einfühlungsvermögen und Deine Liebesfähigkeit gehören nicht zu den nicht änderbaren
Gegebenheiten, und können sich bei guter Pflege (durch Dich!) gut entwickeln.
Nebenbei bemerkt, in meinem ebenfalls unrepräsentativen Bekanntenkreis gibt es eine Frau,
die die alleinige Verantwortung für die finanzielle Sicherheit ihrer Familie trägt, und
deutlich länger als 2 Jahre verheiratet ist. Die Frauen sind, wie wir Männer, auch nicht
alle gleich.
Ich habe Dein Posting nochmal durchgeschaut, bevor ich meine Antwort absende, und diesen
Satz gefunden:
Im Gegenteil glaube ich, daß derlei Statistiken und Umfragen keinerlei Nutzen erfüllen, sondern im Gegenteil das Individuelle mittels seiner vermeintlichen Wissenschaftlichkeit der Methode nivellieren. Wir brauchen sicher keine Experten des Gefühls; wir brauchen die Fragen der Partner, fernab jeder Statistik.
Das beschreibt, so wie ich es verstehe, ungefähr den gleichen Ausweg aus diesem Männerbildproblem,
das Du recht gut geschildert hast.
Machs gut !
Joseph
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- Männer und ihre Kinder -
Sad,
20.05.2003, 20:47
- Re: Männer und ihre Kinder -
Jolanda,
21.05.2003, 03:26
- Re: Männer und ihre Kinder - sad, 23.05.2003, 21:37
- Re: Männer und ihre Kinder - Bruno, 23.05.2003, 15:22
- Re: Männer und ihre Kinder - Joseph S, 31.05.2003, 02:23
- Re: Männer und ihre Kinder -
Jolanda,
21.05.2003, 03:26