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19jähriger erschießt Polizisten, FREISPRUCH (Allgemein)

Pack, Wednesday, 01.04.2026, 11:55 (vor 13 Stunden, 22 Minuten)

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Von Mordvorwürfen freigesprochen
Teenager erschießt Polizisten – Urteil wegen Raubs

Ein Tankstellenüberfall geht schief. Der Räuber entreißt einem Polizeianwärter die Dienstwaffe – und feuert auf einen Polizeioberkommissar. Jetzt fiel das Urteil.

Für das Landgericht Saarbrücken war es kein Mord: Das Gericht hat am Mittwoch einen 19-Jährigen verurteilt, der nach einem Tankstellenüberfall in Völklingen einen Polizisten erschossen hatte. Das Urteil lautet auf besonders schweren Raub.

Der 19-Jährige werde in einer forensischen Psychiatrie untergebracht, sagte Richterin Jennifer Klingelhöfer. Ein Gerichtsgutachter hatte dem jungen Mann wegen einer schizophrenen Erkrankung eine eingeschränkte Schuldfähigkeit attestiert.

"Er war beim Überfall in seiner Steuerungsfähigkeit erheblich vermindert", begründete die Richterin, wieso das Gericht in der Tat keinen Mord sieht. Während er beim Raub noch in der Lage gewesen sei, zu erkennen, dass er etwas Falsches tue, sei dies bei den tödlichen Schüssen danach nicht mehr der Fall gewesen. Der Angeklagte sei während des Polizeieinsatzes infolge seiner paranoiden Schizophrenie von massiver Angst besessen gewesen. "Die Angst hatte sein Denken übernommen", erläuterte die Richterin.

In krankheitsbedingter Verkennung der Lage habe er mindestens drei Schüsse auf den Polizisten abgefeuert, weil er subjektiv davon ausgegangen sei, dass er einem Angriff auf sein Leben ausgesetzt gewesen sei.

Witwe des Polizisten: Auch die Kinder leiden
Der 19-Jährige war angeklagt, am 21. August 2025 nach einem Tankstellenüberfall in Völklingen einem Polizeianwärter die Dienstwaffe entrissen zu haben. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft gab er insgesamt 17 Schüsse ab, das komplette Magazin. Der 34-jährige Polizeioberkommissar Simon Bohr starb.

Seine Witwe sagte im Prozess unter Tränen aus. Seit der Tat habe sie vielleicht fünf Nächte durchgeschlafen, erklärte die 35-Jährige. Sie sei in ambulanter Therapie, weil sie "es allein nicht schaffen" würde. Von ihrem Beruf als medizinische Fachangestellte sei sie freigestellt. Auch die Kinder litten sehr unter dem Verlust "ihres geliebten Papas". Es sei zusätzlich belastend, dass der Angeklagte bis heute kein Wort der Entschuldigung oder Reue gesagt habe.

Nebenklage forderte 15 Jahre
Die Tat sorgte bundesweit für Entsetzen. Landesinnenminister Reinhold Jost (SPD) hatte von "dunklen Tagen" für das Saarland und die Polizei gesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten eine Jugendstrafe von 13 Jahren und die Unterbringung in einer forensischen Psychiatrie gefordert. Auch die Nebenklage, die die Witwe des 34 Jahre alten Polizisten vertritt, forderte eine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik für Straftäter und eine Jugendstrafe – allerdings die Höchststrafe von 15 Jahren.

Für forensische Kliniken gelten spezielle Sicherheitsstandards. Dazu gehören technisch überwachte Außensicherungen wie Mauern oder Zäune, Zugang nur durch eine besonders gesicherte Pforte, Sicherheitsschleusen und umfangreiche Videoüberwachung.
https:/ /www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_101195578/teenager-erschiesst-polizisten-gericht-verurteilt-ihn-wegen-raubes.html


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