Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Öffentlichkeitsarbeit: Mehr Männerrechte

Sven ⌂, Wolfsburg, Sunday, 17.05.2009, 21:42 (vor 6161 Tagen) @ ernstjetzt ?

Soso.

Jemand, der sich nicht einmal traut, seine Identität preiszugeben, wirft anderen vor, sie würden nur reden und nichts tun, wären nur Maulhelden. Wie genau wäre wohl die Bezeichnung für jemanden, der nicht einmal seine Identität preisgibt, so dass überprüfbar wäre, inwiefern er nicht selber ein Maulheld ist? Köstlich.

Sehr interessant finde ich auch, dass du den alten Konflikt zwischen Max, Nick & Co. und Odin aufleben lässt. Das sagt allerdings mehr über dich aus als über die anderen. Und wo haben diese Leute eigentlich Narrenfreiheit? Gerade der "Sprüche klopfende" Max, der "fanatisch gläubige" Nick und die "den Männern hörige" Hemsut standen und stehen immer wieder in der Kritik. Mich beschleicht eher das Gefühl, hier möchte jemand alte Konflikte neu aufkochen.

Ich stimme dir einzig in dem Punkt zu, dass Postings in Foren am Ende nicht viel bringen werden und dass sich am Ende nur "draussen" etwas verändern lässt. Doch inwieweit bist Du im Bilde darüber, was jeder Schreiber hier macht? Inwieweit wäre es überhaupt klug, gerade in diesem Forum derartige Aktionen anzukündigen, wo es bekannterweise mit am meisten von unseren Gegnern frequentiert wird? Und die Lösung des Ganzen soll nun ein mit fragwürdiger Wortwahl formuliertes "Viva la revolution" sein? Das wage ich doch zu bezweifeln.

Es gibt viele, die alleine "draussen" etwas tun. Manche schreiben hier darüber, manche nicht. Es gibt auch andere, die dies organisierter tun, z.B. Manndat. Oder auch einzelne Projekte, die immer wichtiger werden, wie Wikimannia oder Christine's neues Blog. Oder Leute wie "Papa Ralf", die einen Papa-Lauf organisieren und aus Inakzeptanz des deutschen Unrechts sogar in den Knast gehen. Ja, die Männer haben ein Problem damit, sich zu vernetzen. Viele kümmern sich erst, wenn es sie persönlich betrifft. Und andere Aktivisten werden eher als Konkurrenz denn als Hilfe wahrgenommen. Da haben wir zweifelsohne noch einiges hinzuzulernen. Wobei man das ach so umfangreiche auf-die Straße-gehen der Feministinnen auch als Nachlauferei bewerten kann.

Allerdings erschließt sich mir nicht so ganz, inwieweit Du hier irgendwas zu fordern hast. Du bleibst anonym, forderst mehr Aktionismus und Einigkeit, verzettelst dich aber selber in Grabenkämpfen zwischen links und rechts oder alten Konflikten zwischen Max und Odin. Mit Verlaub, aber das ist kaum glaubwürdig.

Gruß,

Sven


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