Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht" - beleidigende Formulierung

Sophisticus ⌂, Friday, 08.05.2009, 18:51 (vor 6170 Tagen) @ Amplus

jedenfalls das ihrige dazu beitragen, indem darin betont wird: „Bewerbungen
von Frauen sind ausdrücklich erwünscht"

Durch solche Formulierungen fühle ich mich als Mann individuell beleidigt. Warum sollte Mann sich bei einer Institution bewerben, die mich bereits in der Stellenausschreibung beleidigt? Denn durch die ausdrückliche Nicht-Nennung von Männern wird indirekt ausgedrückt, dass Bewerbungen von Männern halt nicht erwünscht sind.

Der Staat hat mich dadurch beleidigt, dass ich damals Zwangszivildienst (zum Hungerlohn, der den Marktwert auf dem Partnermarkt drastisch absenkt) leisten musste. Und er beleidigt mich erneut, dass er solche Formulierungen verwendet.

Folgende Formulierungen wären in Ordnung:

"Bewerbungen von Frauen und Männern sind ausdrücklich erwünscht"
"Bewerbungen von Männern und Frauen sind ausdrücklich erwünscht"

Beide Formulierungen sollten zu jeweils 50 % verwendet werden. Das wäre Gleichheit des einzelnen potentiellen Bewerbers (m/w) vor dem Staat.

P.S.: Mir egal, dass das Beispiel aus der Schweiz stammt. Der Feminismus ist in der CH, DE, AT offenbar vergleichbar fest verankert. Ich habe sogar den subjektiven Eindruck, dass der Feminismus in AT am schlimmsten, in CH am zweitschlimmsten, in DE am drittschlimmsten ist.


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