Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ingo Appelt

Eugen, Wednesday, 12.11.2008, 17:45 (vor 6345 Tagen) @ Maximilianeum

Zustimmung. Viel Brühe, wenig Brocken. Nach Maßstäben der Medien"kultur" ist Ingo sicher ein guter Faxenmacher aber geschlechterpolitisch wohl eher ein Hanswurst der Bourgeoisie. Ich bezweifle, ob er überhaupt mehr sein will und ob beim Durchschnittspublikum viel mehr rüber kommt. Eher vermute ich, dass unsereiner da was rausliest, was er gerne hören würde.


... na ja ...was durchschimmert, ist, daß der Appelt mehr über die
Femfasch-Republik weiß, als er bei Kerner zum Besten kann, ohne dabei
momentan noch sein Karriere-Aus zu riskieren. Ich bin mir nicht sicher, wie
ich sein "Resümee" nehmen soll, daß man sich in seiner Sparte an der
Männerverarsche beteiligen müsse, weil es eh keinen Sinn hätte, sich
dagegen aufzulehnen. Ich nehme an, daß er darauf spekuliert, eine solche
Haltung würde schon noch als das erkannt werden, was sie letzlich ist:
Rückgratlos. Im günstigsten Fall unterstelle ich ihm daher, daß das ein
subtiler Aufruf sein soll, sich eben doch aufzulehnen.

Abgesehen davon finde ich, daß Leute wie Appelt durchaus ermutigt werden
sollten, ein radikal antifeministisches Bühnenprogramm zu produzieren und
damit auf Tournee zu gehen. Die feministische Bananenrepublik produziert
selbst tagtäglich Ereignisse und Meldungen, die förmlich danach schreien,
kabarettistisch aufgearbeitet zu werden. Das traditionell linke Kabarett
hat hier schon längst den Schwanz eingezogen und kläglich versagt. Die
kabarettistischen Helden der Vergangenheit sind schon längst keine mehr.

Frauen sind humorlos - Max


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