Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Es gibt kein "kollektives Schicksal"

Chato, Sunday, 27.03.2011, 17:17 (vor 5410 Tagen) @ Zeitgenosse
bearbeitet von Chato, Sunday, 27.03.2011, 17:21

Es ist unser aller Schicksal als Kulturgreis, als Ganzes.

Jeder stirbt ganz allein in der Zeit, und das ist gut so. Es gibt kein "kollektives Schicksal", weil genau das stibt! Jeder hat sein eigenes Schicksal, wo die Zeit endet, und das hat er ganz allein für sich. Jeder ist frei in seiner Entscheidung, denn es ist garantiert kein anderer mit dabei. Im Tod gibt es NUR die steile Senkrechte. Was man dabei verliert, ist just dieses soziale Remmidemmi, also die zweidimensionale Horizontale. Wer als durchgedrehtes Trüffelschwein durch's Leben gehastet ist und nur seine zweidimensionale "Spur" wahrgenommen hat, der stirbt auch als ein solches. Und das ist dann eine namenlose Katastrophe, weil es daraus keinen Ausweg mehr gibt. Denn dafür bräuchte man "Zeit". Und genau die hat man dann nicht mehr.
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Nick

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