SPD-Bundestagsfraktion - Eckpunkte für ein Entgeltgleichheitsgesetz
Das Gesetz soll mittelbare und unmittelbare Entgeltdiskriminierung
beseitigen. Dazu soll die Entlohnung transparent gemacht, qualifiziert
geprüft und Entgeltungleichheiten beseitigt werden.
Mittelbare Entgeltdiskriminierung riecht schon wieder stark nach "gleichwertiger Arbeit". Nun ist es aber so, dass es für überhaupt nichts einen fixen Wert gibt, auch nicht für Arbeit. Der aktuelle Marktwert von jeder Ressource, also auch der der Arbeit, ist abhängig davon, was jemand bereit ist, dafür zu bieten, was andere bereit sind, dafür zu bieten, was der Besitzer der Ressource dafür verlangt und was andere Besitzer von ähnlichen Ressourcen für ihre verlangen. Der ausgehandelte Preis jeder einzelnen Transaktion hängt also von den persönlichen Präferenzen von einer großen Zahl von Menschen ab. Es ist nicht möglich, Preise festzuschreiben, eben gerade weil die Präferenzen der Menschen nicht transparent sind. Der Vorschlag ist wieder einmal typisch für Leute, die glauben, dass man die Wirtschaft zentralistisch steuern kann
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Gobelin,
26.03.2011, 00:02
- SPD-Bundestagsfraktion - Eckpunkte für ein Entgeltgleichheitsgesetz - Puwackel, 26.03.2011, 01:43
- Vorsicht Falle! -
Rainer,
26.03.2011, 03:47
- Hiltrud Breyer - Stepanovic, 26.03.2011, 12:12
- SPD-Bundestagsfraktion - Eckpunkte für ein Entgeltgleichheitsgesetz - Oliver, 26.03.2011, 05:30
- SPD-Bundestagsfraktion - Eckpunkte für ein Entgeltgleichheitsgesetz -
Prometheus,
26.03.2011, 12:53
- Frauenquote = Planwirtschaft - Mus Lim, 26.03.2011, 19:10