Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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wählen ist das letzte Bürgerrecht

adler, Kurpfalz, Sunday, 20.03.2011, 07:43 (vor 5417 Tagen) @ DvB

Egal, ob Splitterpartei-Gewähle oder Wahlzettelbeschmiere.

Na ist eben nicht egal.

Wer hingeht, wird einmal gezählt, als wäre er Wähler und vermindert so den Anteil Nichtwähler. Der Anteil Nichtwähler wird zunehmend beachtet, je größer er wird.

Andererseits wird er aber aus dem Pool der abgegebenen Stimmen herausgenommen, wenn es um den Stimmenanteil der etablierten Parteien geht.

Es gibt also nur 2 Möglichkeiten, seinen Protest einigermaßen klarzumachen:

1. Gar nicht erst hingehen
= durch die große Zahl der Nichtwähler verliert das Wahlergebnis immer mehr an Legitimation und Glaubwürdigkeit. Der Stimmanteil der etablierten Parteien ändert sich aber nicht.

2. Splitterpartei wählen
= dadurch verringert sich der Stimmanteil der etablierten Parteien weil der Stimmanteil "Andere" sich erhöht. Ich werde das eine Woche später machen. Nicht nur aus Taktik, sondern auch weil das Wahlrecht eines der letzten Bürgerrechte ist, das sie noch nicht angegriffen haben. Und auch, weil meine Vorfahren, zumindest die männlichen, dafür haben lange bluten müssen. Dass soll nicht umsonst gewesen sein.

Den Wahlzettel ungültig zu machen, spielt hingegen der Politikerkaste in die Hände. Sie sehen sich durch die hohe Wahlbeteiligung bestätigt. Gleichzeitig fällt dieser Stimmzettel aber aus dem Pool, wenn Prozentanteile berechnet werden, weil er dann wieder zu den Nichtwählern gezählt wird.

Gruß
adler

--
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"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar


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