Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Herrmann, Sarazzin, Gutenberg ... irgendwie läufts anders als die Bonzen das so wollen!

Holger, Friday, 04.03.2011, 16:11 (vor 5432 Tagen) @ Garfield

Eine kluge Frage!

Im Handeln erst mal gar nicht.
Es ist wohl eher das, was man mit Charisma beschreibt.

Ich z.B. habe keine Glotze und habe noch nie einen Auftritt von ihm gesehen, ihn immer nur nach seinen Taten beurteilt und da fiel er glatt durch als gegelter Lackaffe.
Meine Freundin Angelika hingegen bekommt ein feuchtes Höschen, wenn nur sein Name fällt.

Ähnliches kennen wir von einem gewissen Herrn H.:
dessen intellektuelle Brillanz war auch eher bescheiden. Er appellierte an niedere Instinkte und wir sollten nicht vergessen, wer seine wichtigsten Fans in seinen frühen Jahren waren: einflußreiche Weiber aus dem Geldadel, gewählt haben ihn später evangelische norddeutsche Weiber, die dem kleinen, häßlichen und Mundgeruch verbreitenden Teufel reihenweise 'ein Kind' schenken wollten.
Man denkt unwillkürlich an pseudoreligiöse Motive.

Guttenberg hebt sich ab aus dem Meer der grauen Mäuse in Berlin, markante Figuren in der Politik gibt es seit Schmidt nicht mehr und die Sehnsucht nach einem 'Erlöser' ist groß.
Und wer den kreuzigt, muß mit dem Zorn einer bockig gewordenen Schafsherde rechnen.
Den Medien mit ihrer manipulativen Potenz glaubt man nicht mehr unbedingt, nimmt aber dennoch selektiv noch wahr, was einem gefällt: die Mätzchen mit seiner Trulla, Kerner und 'seinen Jungs' in Afghanistan.
Und sowas ist 'wirkmächtig', um mal diesen idiotischen Soziologensprech zu verwenden. Und wer kauft warum die yellow press, die an jeder Zeitungsbude das überwiegende Sortiment bildet?

Es dürfte wie immer emotionales und Wunschdenken die Hauptrolle spielen


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