Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauen gehören nicht in den Schuldienst.

Garfield, Tuesday, 22.02.2011, 13:33 (vor 5442 Tagen) @ AadaG

Hallo AadaG!

Ihren Hut nehmen.

Na ja, dann ist aber das schöne Gehalt weg.

Der Fall zeigt einmalmehr, dass Frauen für den Job generell nicht taugen.

Das würde ich so generell nicht sagen, aber unter den heutigen Umständen an immer mehr Schulen ist es leider tatsächlich immer öfter so. Wenn man da als Lehrer noch respektiert werden will, dann muß man physische Überlegenheit ausstrahlen - und das ist für Frauen nun einmal schwierig.

Wo steht das?

Ich weiß nicht mehr, ob in dem Artikel stand, daß die übrigen Lehrkräfte dem Jungen auch nicht geholfen haben, aber das ergibt sich ja aus dem Zusammenhang. Denn sowas ist ja nur möglich, wenn wirklich alle Verantwortlichen wegsehen und sich keine(r) kümmert. Es ist doch hoffentlich immer noch so, daß es Klassenlehrer gibt und auch Lehrer in den längeren Pausen als Aufsichtspersonen eingeteilt werden? Aber wie dem auch sei - die Direktorin kann nicht überall sein, die anderen Lehrer müssen sich also auch kümmern. Das ist offensichtlich nicht geschehen.

Die Mehrheit des Lehrpersonals ist heute weiblich. Das ist Ursache für den desolaten Zustand an Schulen.

Nein, es ist nicht die Ursache, sondern es trägt dazu bei, daß sich die Auswirkungen noch verschlimmern. Die Ursache sehe ich eher im Desinteresse relativ vieler Eltern an ihren Kindern. Da die Lehrer heute keine Handhabe mehr haben, die Schüler wirksam zu bestrafen, muß Desinteresse der Eltern zwangsläufig zu Disziplinlosigkeit führen. Wenn erst einmal ein Teil der Schüler disziplinlos ist, zieht das immer weitere Kreise und beeinflusst auf die eine oder andere Weise auch Kinder von Eltern, die sich noch bemühen und denen die Zukunft ihrer Kinder nicht egal ist. Die haben es dann schwerer, und manche von ihnen geben dann irgendwann auch auf.

Männliche Lehrer könnten das zwar nicht ändern, aber sie könnten die Auswirkungen abmildern, indem sie die Disziplin im Unterricht noch aufrecht erhalten. Das könnte einen Ausgleich schaffen. Manche Lehrerinnen schaffen das auch, aber viele eben offensichtlich nicht.

Die soll die "Vollpfosten" zu Mitgliedern der Gesellschaft erziehen. Nur das ist deren Aufgabe.

Das ist primär Aufgabe der Eltern, nicht der Lehrer!

Wie aber soll ein Kind soziales Verhalten lernen, wenn die Mutter sich schon früh vom Vater trennt, danach den Umgang des Vaters mit dem Kind boykottiert und dauernd wechselnde Partner hat? Wo soll sich ein Kind dann noch soziales Verhalten abgucken?

Das hat die Fem-Fasch-Diktatur zur allgemeine Verblödung an Schulen installiert. So erzeugt man ein Heer aus verblödeten Sklaven, an denen man sich anschließend bedienen kann.

Aber meinst du wirklich, die "Fem-Fasch-Diktatur" hätte das so geplant? Wer hat denn den größten Nutzen von so einem Heer aus verblödeten Sklaven?

Falsch, denn alle Frauen müssen aus dem Schuldienst entfernt werden.

Nein, das ist überhaupt nicht nötig. In der DDR gab es auch sehr viele Lehrerinnen, vor allem in der Unterstufe. Trotzdem gab es dort nicht diese wüsten Zustände an den Schulen. Da war es so, daß die meisten Eltern sich für die Bildung ihrer Kinder interessierten. Die machten entsprechend Druck, und so wußten die meisten Kinder, daß Probleme mit Lehrern automatisch auch Probleme mit den Eltern bedeuteten. Außerdem wurden Schüler, die die nötigen Mindest-Leistungen nicht bringen konnten oder wollten, konsequent aussortiert. Die landeten auf Sonderschulen. Unter solchen Umständen können auch schlechte Lehrerinnen (von denen ich damals auch genügend erlebt habe) kaum Schaden anrichten.

Schulpflicht und staatlichen Zugriff auf Kinder, zwecks Hirnwaschung, gibt es nur in Diktaturen.

Da ist was dran. Wir leben ja quasi in einer Diktatur des Kapitals, und die Schulpflicht wurde einst eingeführt, weil die Fabrikbesitzer Arbeitskräfte brauchten, die Pläne, Anweisungen und Schilder lesen und einfache Rechenaufgaben bewältigen konnten. Analphabeten waren da schwer einsetzbar. Als die Ansprüche an das Bildungsniveau der Beschäftigten stiegen, wurden die Lehrpläne zunehmend erweitert.

Mittlerweile habe ich aber auch den Eindruck, daß Hirnwäsche zwecks Verziehung zum idealen Konsumenten und Untertanen in unserem Erziehungs- und Bildungssystem immer mehr in den Vordergrund rückt. In Kindergärten versucht man ja teilweise schon, Jungen dazu zu bringen, sich zu schminken... Der Endzustand soll der maximal profitbringende Einheitsmensch sein: Männer und Frauen, die sich gleichermaßen bereitwillig für einen Appel und ein Ei in der beruflichen Tretmühle abstrampeln und alle denkbaren Produkte gleichermaßen eifrig konsumieren.

Freundliche Grüße
von Garfield


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