Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Mika: Männer interessieren mich in diesem Zusammenhang kaum.

Kurti, Wien, Monday, 07.02.2011, 17:19 (vor 5457 Tagen) @ Gobelin

"Was Hausarbeit angeht, sprechen alle Untersuchungen eine andere Sprache."

Hier mal ein wenig von der männlich-patriarchalischen Sprache der Empirie und der Rationalität:
http://www.wgvdl.com/info/feminismuskritiken/maennerhassbuch2010.htm#_T0959

"Mit wie vielen Frauen haben Sie gesprochen? Mit dreißig oder mit hundert? Um Himmels willen, ich habe doch keine Umfrage gemacht. Aber da ich mich seit fast fünf Jahren mit dem Thema beschäftige, habe ich - auch öffentlich - bestimmt mit hunderten Frauen diskutiert und geredet. Die Geschichten, die ich erzähle, sind ein kleiner Ausschnitt daraus. Sie sind nicht repräsentativ im Sinne einer wissenschaftlichen Erhebung, sondern stehen beispielhaft. Das ist ein Unterschied."

Hier wusste ich nicht, ob ich schreien, weinen oder lachen sollte.

"Sie beschreiben in Ihrem Buch Mittelschichtsfrauen aus dem Westen. Ostfrauen, die vielfach anders leben, kommen bei Ihnen nicht vor."
"Im Osten sind die Frauen meistens tatsächlich anders gestrickt. Ich habe mich aber bewusst dagegen entschieden, sie als besondere Gruppe zu beschreiben, weil sie rein quantitativ leider nicht so sehr ins Gewicht fallen."

Alles, was irgendwie den feministischen Opfermythos in Frage stellen könnte, wird fein säuberlich unter den Teppich gekehrt. Alles wie gehabt. Kennen wir hier im Forum seit mittlerweile zehn Jahren.

"(…) Aus Angst vor Konflikten. Konflikte stören die Harmonie, möglicherweise die Versorgung und die Liebesbeziehung. Das alles könnten Frauen im Ernstfall verlieren."

Natürlich, Männer haben bei einer Scheidung ja rein gar nichts zu verlieren.

Gruß, Kurti


gesamter Thread:

 

powered by my little forum