Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Abschaffung des Gender Mainstreaming

Der Unorthodoxe, Wednesday, 02.02.2011, 22:57 (vor 5461 Tagen)

Gender-Mainstreaming ist in seiner wahren Bedeutung keine Fördermaßnahme spezifisch der Geschlechter.
Das sagt der Begriff schon selbst. Es geht darum Geschlechter zu einem Hauptstrom zu vereinen. Ansicht des GM ist, dass es keine Geschlechter gibt. Einzig durch unterschiedliche Erziehung kommt es zu Männern und Frauen. Daraus folgert das GM, dass es genau so gut möglich ist Menschen mit einem Penis zu Frauen zu erziehen und Menschen mit einer Vagina zu Männern zu erziehen. Das ist allerdings nicht das Ziel, sondern die Schaffung eines Einheitsgeschlechts.

Das ist der echte Kern des Gender Mainstreamings und nichts anderes.

Die Umdeutung in Förderung nach Geschlechtern von z.B. Kristina Schröder Bundesministerin für Familie zeigt nur, dass nicht mal diese weiß was hinter dem Begriff wirklich steht. Sie wurde übrigens später von ein paar "Forscherinnen" über die fälschliche Verwendung schriftlich aufgeklärt. Ärgerlicherweise finde ich das entsprechende pdf Dokument nicht mehr.

Das sind Tatsachen.

Ehrlich gesagt finde ich es vollkommen irrwitzig darauf eingehen zu müssen und nicht einfach nur sagen zu brauchen "das widerstrebt dem klaren Menschenverstand". Heutzutage muss man das aber scheinbar.
Schon ursprünglichste Erfahrungen eines jeden sagen uns, dass Männer und Frauen nicht gleich sind. Diese als eingebildet abzutun lässt am Verstand zweifeln. Z.B. wissen wir durch Erfahrung und Studien, dass Männer Risiko schwächer einschätzen. Welche Frau käme aus Langeweile und Übermut dazu mit dem Fahrrad einen Überschlag zu versuchen? Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum es wesentlich mehr Männer sind, die das Risiko eingehen ein eigenes Unternehmen zu gründen. Daraus ergeben sich nebenbei auch mehr Männer in Führungspositionen. Es gibt natürlich noch andere Punkte wie Muskelmasse und Aggressivität aber das führt zu weit vom eigentlichen Thema weg.

Festzuhalten bleibt, dass Männer und Frauen nicht gleich sind trotz dessen man sich über die Ausprägung der Unterschiede sicher streiten kann.

Wie ist es dann logisch nachvollziehbar, wären Frauen und Männer tatsächlich gleich, es überhaupt zu so einer unterschiedlichen Entwicklung kommen konnte? Zwei Glas Wasser aus der selben Kanne sind auch nicht plötzlich unterschiedlich warm.

Meiner Ansicht nach steckt wohl hinter dem Ziel des Einheitsgeschlechts die verdrehte Annahme, dass es vollkommene Gleichberechtigung nur unter absolut Gleichen geben kann. Konsequent weiter gedacht würde das auch die Forderung nach einer Einheits-: Hautfarbe, Haarfarbe, Augenfarbe, Körpergröße, Intelligenz usw. nach sich ziehen.

Was die Menschen akzeptieren müssen ist, dass gleiche Rechte und Chancen nichts mit Gleichmacherei zu tun haben. Das bringt uns nämlich zum Punkt der "Gleichstellung" (aka Frauenförderung).

Gleichstellung ist im höchsten Maße ungerecht. Gleichstellung fordert nämlich die Ergebnisgleichheit egal wie die Voraussetzungen sind.
Am Beispiel eines 100-Meter-Laufes würde Gleichstellung bedeuten, dass die schnelleren Läufer Gewichte an die Beine gelegt bekommen und Langsamere gedopt würden mit dem Ziel alle gleichzeitig durch das Ziel laufen zu sehen.
Oder ein anderes Beispiel: Alle Schüler bestehen nach 12 Jahren das Abitur egal ob Hauptschule, Realschule, Gymnasium und welche Noten.
Was anderes ist eine Forderung nach 50% Frauenquote in XYZ nicht.

Um auf das Gender-Mainstreaming zurück zu kommen:
1. GM widerspricht aller Erfahrung und dem Verstand.
2. GM ist eine auf undemokratischem Wege aufgezwungene Ideologie.
3. GM verletzt aufs schwerste durch gezielte Umerziehung die freie und ungehinderte Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Menschen. Es verstößt gegen §1 Grundgesetz.

Es ist zu tiefst widerlich Menschen und vor allem Kinder zu Objekten eines sozialen Experimentes namens Gender-Mainstreaming zu machen


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