Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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An DvB (Fortsetzung von Inspirierung und Authentizität)

Flint ⌂, Tuesday, 01.02.2011, 11:12 (vor 5463 Tagen)
bearbeitet von Flint, Tuesday, 01.02.2011, 11:19

Hier die Fortsetzung von hier: http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=169453&page=1&category=0&order=time

Du hattest geschrieben

Was soll der Unsinn? Wie sieht es aus mit Krähen als Pinguine?

Ich hatte geantwortet:

Wieso Unsinn? Ist dir Poesie in Prosa als Literarische Gattung bekannt?

Dann wurde der Strang geschlossen. Später auf meinen Wunsch noch mal geöffnet, da ich aber leider keine Zeit zum Schreiben hatte ist er nun wieder geschlossen.
Weil die ganze Sache nunmehr zu weit nach unten gerutscht ist und eine nochmalige Öffnung unpraktisch wäre, hier nun ein neuer Fortsetzungsstrang.

Ich habe mittlerweile noch etwas weiter recherchiert und bestätigt gefunden was ich meinte.

Es gibt in der Literatur auch die Gattung "Poesie in Prosa" bzw. "Gedichte in Prosa".

Siehe bei Google.

Dort findest Du Hinweise auf Größen wie Charles Baudelaire, Arthur Rimbaud, Stéphane Mallarmé und Ivan Turgenev usw.

Prosagedichte - Theorie und Geschichte einer literarischen Gattung

Gattungen

Zu Mallarmè hatte ich dir hier schon einen Link gesetzt. Vielleicht kannst Du ihn dir jetzt anschauen. Dein Rechner war abgestürzt.

Hier die Einleitung von Ch. Baudelaire zu seinen "Gedichten in Prosa"

"Wer von uns hätte nicht in ehrgeizigen Augenblicken geträumt von dem Wunder einer dichterischen Prosa - klingend ohne rhythmischen Zwang und ohne Reim, geschmeidig genug und mit genug Härte, um den lyrischen Regungen der Seele, dem Wechselspiel der Träume, den Erschütterungen des Gewissens zu folgen?"

Und laut Wahrig Deutsches Wörterbuch kann man etwas <fig> (also im übertragenen Sinn) als poetisch bezeichnen wenn es (ich gehe hier mal nur für einen selbst) Stimmungsgehalt und Zauber enthält.

Ich bin konservativ und ebenso wie Du gegen eine unzulässige und deshalb verbotene Aufweichung von Begriffen. Allerdings bin ich auch gegen rein rechthaberisches dogmatisches Aufzwingen von Regeln wenn diese vernünftige, nachvollziehbare und gewachsene Entwicklung blockieren und zu verhindern trachten.

Das Thema wird seit langem kontrovers diskutiert.

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