Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Hollstein - "Männerbewegung? Nix verstehen!"

Cardillac, Monday, 31.01.2011, 17:43 (vor 5464 Tagen) @ Roslin

verinnerlicht hat, dass er gar nicht erkennt, wie gut und nötig auch heute
männliche Qualitäten für den Fortbestand einer Gesellschaft, einer
Zivilisation sind.

Warum sollen "männliche Qualitäten" für den Fortbestand einer Zivilisation nötig sein, deren Wesen gerade darin besteht, diese Qualitäten zu eliminieren?
Feminismus ist konstituierender Teil einer jeden modernen Gesellschaft; er ist kein Betriebsunfall, keine zufällige Randerscheinung. Die Gesellschaft kritisieren und Feminismus kritisieren muss ein und dasselbe werden. Es wird nicht möglich sein, den Feminismus zu überwinden und den Rest unangetastet zu lassen. Auch eine Rückkehr zu früheren Zuständen wird es nicht geben.

Was mich an Hollstein so nervt, ist, dass er nach dem Sieg des Feminismus jetzt Staatsprogramme einfordert, die den Mann an diese neue Gegebenheit anpassen. Das wäre eigentlich Angelegenheit der Feministinnen. Aber die interessieren sich so wenig für den kaputtgehauenen Mann, dass sie auf sein völliges Verschwinden warten und langsam mit Solanas liebäugeln. Der Mann soll nach Hollstein als staatlich liszensierter Mann runderneuert neu zugelassen werden. Wie das funktionieren soll, weiß er auch nicht so genau. Man sieht: Die Männer werden über ihr Verhältnis zur Staatsmacht reden müssen und zwar ganz anders als in der Pose von demütigen Bittstellern. Der Wind der Freiheit wird nicht nur durch die Büros einiger Frauenbeauftragte wehen


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