Wer "Vielfalt" sagt, will betrügen !
Eindeutig kulturelle „Vielfalt“ wird auch bei Spielzeugen großgeschrieben, so sehen alle Puppen, die selbstverständlich dunkelhäutig sind, identisch aus.
[...]
Schon Altkommunist George Lukacs, ungarischer Vertreter des kulturellen Marxismus und Mitbegründer der Frankfurter Schule, konzentrierte sich auf die Erziehung von Kindern bezogen auf Geschlecht und Sexualität. Er glaubte hierbei, dass die kommunistische Sozialisation der Kinder erfolgreicher als eine Revolution sein würde. Der Gedanke der Vielfalt, des Multikulturalismus und der Zerstörung der Familie standen für ihn im Vordergrund.
-----------
Nach dem Wort "Gleichberechtigung" wird mir jetzt das Wort "Vielfalt" zum Problem.
Es gibt eine Vielfalt an individuellen Meinungen, an menschlichen Individualitäten überhaupt. - Und es gibt, gleichsam am unteren Ende, eine Vielfalt an sexuellen Abweichungen oder "Spielarten".
Was meinen die Vielfältler - eigentlich die Kollektivierer -, wenn sie von Vielfalt sprechen? Und von Multikulturalität? Worauf wollen sie damit hinaus?
Ganz falsch ist der Ausdruck ja nicht. Auch der Einheitsbrei hat, wenn man genauer hinschaut, eine sehr große Vielfalt an Schattierungen, Blasen und Falten. Ebenso bringt die entfesselte Triebschicht eine unendliche Vielfalt an Perversiönchen hervor, die man breit klassifizieren kann, ähnlich wie die zahlreichen Zwänge und Ängste (Angoraphobie, Klaustrophobie, usw. usf.).
Etwas ganz Anderes jedoch, wenn auch ähnlich klingend, ist die Individuation, die durch Vergeistigung und gesunder Trieb-Unterdrückung (Selbstbeherrschung) zustandekommt. Alle großen Männer der Kulurgeschichte waren hochgradig individualisiert, einmalig, unverwechselbar. Dies allerdings auf geistiger, kulturschaffender Ebene. Auf Triebebene waren sie vielleicht langweilig.
Dagegen hat der Massenmensch ohne geistige Ambitionen nichts zu bieten als diese mehr zufällige Differenzierung in der Unfruchtbarkeit. Und es ist bezeichnet, daß die Geschichtsschreibung sich zunehmend für die Geschichte der Frauen, der Bauern, der "vergessenen" Leute interessiert, und z.B. auch fragt, wie und wie die auf Klo gegangen sind. Mit sichtlicher Empörung wird sogar behauptet, daß bisherige Geschichtsschreibung diese Banalitäten "vergessen", wenn nicht "bewußt ausgespart" habe.
Die Geschlechtsunterschiede sind nicht allein biologisch fundiert. Sie sind aber auch nicht soziologistisch konstruiert. Nein, sie sind geistigen Ursprungs, und daher sinn- und kulturstiftend. Auch Menschen, die sich nicht fortpflanzen wollen oder können, haben geschlechtsbestimmte Charaktere. Und nicht nur Menschen. So gibt es die männliche Dur- und die weibliche Moll-Tonart. Das ist nicht zufällig. (Aber gut, die Begründung kann ich hier nicht geben, das wäre ein Extrathema.)
Halten wir fest:
"Vielfalt", wie sie die Kollektivisten im Sinn haben, ist keine Vielfalt derjenigen Art, die ein Mensch anstreben wird, der auf freie geistige Entfaltung und schöpferische Gestaltung aus ist.
trel
gesamter Thread:
- "hon" "han" und "hen" - Die spinnen, die Schweden -
Kurti,
31.01.2011, 00:40
- Die schwedische Sprache ... - Ekki, 31.01.2011, 01:08
- Wer "Vielfalt" sagt, will betrügen ! -
Polarisator,
31.01.2011, 01:24
- Wer "Vielfalt" sagt, will betrügen ! -
eh,
31.01.2011, 01:55
- Wer "Vielfalt" sagt, will betrügen ! - Polarisator, 31.01.2011, 01:59
- Wer "Vielfalt" sagt, will betrügen ! -
eh,
31.01.2011, 01:55
- Egalia?! Wem kommt das bekannt vor? -
Kein Wibsche,
31.01.2011, 02:45
- Willst Du noch mehr Grusliges um diese Uhrzeit? - Kurti, 31.01.2011, 03:23
- Die spinnen, die Schweden - Ein Leser, 31.01.2011, 09:40