Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Hier ein paar "Gustostückerln" von Herrn Hollstein:

Kurti, Wien, Monday, 31.01.2011, 01:02 (vor 5464 Tagen) @ tsag

Aber warum hast du das zitiert?

Um seinen merkwürdigen ideologischen Schlingerkurs sichtbar zu machen. Mal redet er den Feministinnen das Wort, mal gibt er den moderaten Männerrechtler.

Und die von mir gebrachten Zitate empfinde ich persönlich als unverschämte Frechheiten. Beispiele:

Es fängt schon mal an mit seinem merkwürdigen Demokratieverständnis:

"Herr Hollstein, ist der Mann wirklich in der Krise?
Männer, die das Gegenteil behaupten, lügen. (…)"

Also, wenn mich jemand ohne den Ansatz eines Beweises als Lügner oder Betrüger hinstellt, da werde ich stinkig.

Weitere "Gustostückerln":

- biologischer Zweitrangigkeit
- Die Geschichte der Männlichkeit ist auch die Geschichte der Angst des Mannes vor der Frau.
- Hier liegt auch das Geheimnis, warum Männer mit Hingabe grosse Schwierigkeiten haben.
- Die Loslösung von der Mutter ist ihnen nur gelungen, indem sie auch in sich sämtliche von der Gesellschaft als weiblich etikettierten Eigenschaften abgespalten haben: Fürsorglichkeit, Nachgiebigkeit, Zärtlichkeit, die Fähigkeit, Trauer oder Schmerz zu zeigen, das Bedürfnis nach Geborgenheit und Schutz.
- Männer (...) sind mit der Verhandlungskultur heutiger Partnerschaften völlig überfordert.
- Der Mann reagiert mit Ohnmacht und Rückzug in die soziale Unverbindlichkeit.
- drohen Zeugungsverweigerung und Impotenz. Tiefenpsychologisch gesehen ist Impotenz die Rache des Mannes an der Frau.
- Frauen sind im Moment besser gerüstet für unsere Welt. Flexibilität, Kooperation, die Fähigkeit zu Teamarbeit und Empathie (…) – all das sind Eigenschaften, die Frauen eher haben.
- Ich glaube, wir Männer sind noch zu unflexibel. Vielleicht schaffen wir es, im Beruf leistungsbezogen zu sein und zu Hause fürsorglich.
- Ich glaube, wir Männer müssen reifer werden, um Beziehungen zu führen.
- Gibt es noch etwas, was Männer besser können als Frauen?
Was Sensationelles fällt mir nicht ein. (…) Andere Vorzüge gehen ins Fragwürdige: Talent zur Selbstdarstellung und zu schnelleren Entschlüssen. Kommt Ihnen noch etwas in den Sinn?
-"Noch schlechter als im öffentlichen Bereich präsentiert sich die männliche Bilanz im privaten. Liebeskonflikte, Gewalt, Trennungen und Scheidungen entstehen in ihrer Vorgeschichte überwiegend aufgrund einer chronischen Beziehungsunfähigkeit der Männer. Die zunehmende sexuelle Impotenz von Männern ist zumeist nur ein Ausdruck davon."
-"Die meisten Männer taugen nichts für moderne Frauen"

Es fällt mir einigermaßen schwer, bei derart primitiven Anrotzereien unterhalb der Gürtellinie noch höflich zu bleiben.

Gruß, Kurti


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