Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Der Feminismus läuft sich nicht von selbst tot!

Misogyn, Sunday, 30.01.2011, 03:10 (vor 5465 Tagen) @ Polarisator

Diesbezüglich bin ich nicht ganz so pessimistisch. Der Feminismus
beherrscht das Kulturleben; er hat auch das Rechts- und politische Leben
durchseucht; aber er bleibt abhängig vom Wirtschaftsleben. Bricht dieses
zusammen, so werden Männer zwingend gebraucht.

Nein, denn es können weiterhin fleißig Schulden gemacht werden oder z.B. noch mehr Männer enteignet werden. Bis dann letztlich wirklich alles zusammenbricht, kann es noch mindestens 30 Jahre dauern.

Die Massenauswanderung wird nicht stattfinden, da andere Länder auch nicht attraktiver sein werden.

Und der Zwang zu arbeiten wird verstärkt werden, indem es nur noch Hartz VI für Frauen/Mütter (die übliche Extrawurst) gibt. Es wird auf die übliche Pflicht von "Fördern und Fordern" gepocht und Frauen sind eben davon ausgenommen. "Bürgerarbeit" nennt sich die Zwangsarbeit, die den arbeitslosen Männern droht. Das hält dann das System noch eine Zeit lang am Leben. 5 Millionen Zwangsarbeiter denen bei Weigerung eben Gefängnis droht. Und die Angestellten werden schön weiterarbeiten und die Klappe halten, bevor es sie selbst trifft.

In diesem Zusammenhang darf ich noch daran erinnern wie quälend lange der Zusammenbruch der Sowjetunion dauerte und wie schlimm die Nachwirkungen noch heute sind.

oder quantitativ begrenzt sind, wohingegen sich die Geschlechter weltweit
gleichverteilen. Dem Sexismus wohnt wesensgemäß die Tendenz der
Globalisierung inne. Der Sexismus (Feminismus) hat keinen äußeren
Feind, und er kann ihn nicht haben!

In punkto Gefährlichkeit gebe ich dir zu 100 Prozent Recht.

Meine Hoffnung bezog sich auf fremde Kulturen/intakte und vitale Religionen. Es gibt Länder, in denen sich der Feminismus noch nicht festsetzen konnte.

Leider werden diese hier oft nicht als Chance wahrgenommen, sondern wegen ein paar jugendlicher Chaoten diskriminiert.

Gleichberechtigung (= Gleichheit vor dem Gesetz) widerspricht zwar nicht
dem Recht auf Verschiedenheit, aber sie verschleiert es.
Die Rede von
der Gleichberechtigung verwischt die Fronten, die wir brauchen, um
überhaupt handeln zu können.

Ich bin hier unschlüssig.

Gleichberechtigung finde ich als Ausdruck eigentlich ok, weil man ja auch die "Gleichberechtigung von Männern und Jungen" unter diesem Schlagwort einfordern kann. In Bezug auf Schule und Väterrechte weiß dann jeder was gemeint ist.

Welcher Begriff wäre denn dem vorzuziehen?


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