Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das ist der Punkt, Manifold

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Saturday, 29.01.2011, 02:36 (vor 5466 Tagen) @ Manifold
bearbeitet von Leser, Saturday, 29.01.2011, 02:40

Ich habe etwas gegen Spinner, welche den Maskulismus für ihre eigenen
Probleme mit dem anderen Geschlecht und Frustrationen mit dem Leben
vereinnahmen wollen.

Das geht mir auch so, wie vielen anderen eventuell auch. Das meinte ich im übrigen sinngemäß mit "schwer zu überlesen". Und genau da versuchen solche Leute, auf die man reagiert, anzusetzen. Es ist ein irrwitziger Kreislauf, der Energien kostet und zu nichts führt.

Wer nun glaubt, dass es trotzdem etwas bringt, der irrt (leider!). Ebenso gut kann ich versuchen, einer Lesbe erklären zu wollen, dass Sex mit Männern nichts mit Unterdrückung zu tun hat. Oder eben bestimmten Leuten, das Gleich nicht gleich Gleich ist. Es ist vergebene "Liebesmüh" und hat nichts mit einer Liaison zu tun; weiß Gott nicht.

Einige hier haben sich heute ziemlich demaskiert in meinen Augen. Es ist auch ihr gutes recht. Einer, der seinen Nick ironisch an Bordellbesuchen orientiert, brachte es aus meiner Sicht zurecht auf den Punkt:

Hyperventilierende, die sich zu Tode quatschen und nichts, null-komma-null erreichen, außer sich zum Mortalen zu sabbeln.

Im, z.B. Umgang mit Borderlinern gibt es eine simple, aber effektive Regel:
Niemals mitpendeln.

Unsinnigerweise sind es aber genau die, welche solches anstreben und Zeter nebst Mordio krakeelen, wenn es dann dennoch eine(r) tut. Dann kommen neben Opfemythen, Zensurgebrüll bzw. Sachthemen in persönliche Beleidigungen umdrehen wollend - größenwahnsinnige Befindlichkeiten wie die nachstehende hinzu:

Es ist nun einmal so: Man muß mich ernstnehmen.

Himmel, wie muss man gestrickt sein, um so etwas zu schreiben?
Oder wie ist mancher drauf, sich zu beschweren, bei einem Kellner nicht im Jahresrückblick erwähnt zu werden?

Es lohnt die Mühe einer Antwort nicht, denn sie stecken genau da fest, wo viele von uns die FeministInnen zurecht kritisieren.

Soviel und genug meiner Distanzierung von Leuten, bei denen ich mich tatsächlich fremdschäme bzw. abwende - oder ab und an amüsiert in mich hinein grinse.

Das ist halt die Kehrseite, wenn jeder im Lokal pupsen und flatulieren darf, wie es ihm/ihr eben gelüstet. Nur, diesen merkwürdig anmutenden Stallgeruch, den muss ich nicht unbedingt mögen, geschweige denn übergestülpt riechen müssen. :-)

Leser


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