Die GM-Ideologie ist mächtiger und fundamentaler als der Feminismus.
o Dem Feminismus geht es um die Vorherrschaft der Frau.
o Dem Genderismus geht es um die Abschaffung des Mannes.
Das klingt irgendwie ähnlich, doch sollte man es gut auseinanderhalten.
Feminismus gibt es auch als Differenz-Feminismus. Dieser gehört zu den politisch "rechten" Anschauungen. Er hat mit Genderismus nichts zu tun.
Genderismus will die völlige Abschaffung der Geschlechts-Unterschiede. Der Identitäts-Feminismus (Schwarzer: "Der kleine Unterschied und seine Folgen") will das nur als Mittel zu einem Zweck. Für den Genderismus ist es hingegen Selbstzweck.
Wichtig ist, daß der Mensch ohne Geschlechts-Unterschiede biologisch nur als Frau existieren kann, die sich durch Parthenogenese ("Jungfernzeugung") fortpflanzt. Es wäre zwar kein reine Frau mehr, weil nicht ergänzungsbedürftig. Entscheidend ist jedoch in diesem Falle die Abschaffung des Mannes.
Und das wäre die Katastrophe, deren Eintreten im Buch der Apokalypse als die Herrschaft des Tieres bezeichnet und verbildlicht wird. Der Ausdruck "Tier" ist insofern natürlich unzutreffend, als gerade bei Tieren die Geschlechtsunterschiede sehr deutlich sein können und auch gewiß nicht verschwinden werden.
Der Ausdruck Tier (nicht zoon, sondern therion) als apokalyptischer Tatbestand bezeichnet also nicht das tatsächlich bestehende Tier, sondern eine neue Menschen-"Rasse", der das eigentümlich Menschliche genommen worden ist. Und dieses eigentümlich Menschliche, das ist der Mann.
Warum ist es der Mann? Weil nur der Mann über jene Varianz verfügt, die ihn - grob gesagt - zum Idioten, aber auch zum Genie machen kann. Und während die Idioten unter den Tisch fallen, schreiben die Genies Kulturgeschichte - die Geschichte des Menschen. (Tiere haben Evolution, aber keine Geschichte.)
Der Mann in diesem Sinne ist biologisch das Spätere; er bleibt auch immer das bedrohtere Geschlecht, ist aber innerhalb der Weltenplanung das Frühere. Er ist der Mensch in seiner ursprünglichen Gestalt, so wie ihn Gott gewollt, und daher auch zuerst geschaffen hat. Die Frau ist notwendig als Erhalterin und Gesellin; Ursprung und Ziel ist sie nicht.
Und diesen Plan will die Gleichheits-Ideologie - anderes Wort: der Egalitarismus - zunichtemachen. Es ist, in biblischer Sprache, die Religion des Satans. Gott ist nicht allmächtig; er hat einen ernstzunehmenden Widersacher. Über den Ausgang dieses Streites entscheidet der Mensch - also der Mann. Er könnte sich selbst abschaffen.
trel
gesamter Thread:
- Immer mehr Männer flüchten im Feminat: Geschlechtsumwandlung -
Oliver,
26.01.2011, 08:05
- Geht auch Verzwitterung? -
Referatsleiter 408,
26.01.2011, 10:51
- Schlechtes Beispiel! - Rechter, 26.01.2011, 15:17
- Die GM-Ideologie ist mächtiger und fundamentaler als der Feminismus. - Polarisator, 26.01.2011, 12:44
- Geht auch Verzwitterung? -
Referatsleiter 408,
26.01.2011, 10:51