Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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An alle Antifeministen: Kauft/Abonniert die Weltwoche!!!

Manifold ⌂, Friday, 21.01.2011, 21:53 (vor 5473 Tagen)

Die Weltwoche ist unser Blatt! In der aktuellen Ausgabe hat sie das schweizerische Scheidungsrecht harsch kritisiert und wegweisende Forderungen nach Reform eines feministisch verseuchten Gesetzes aufgestellt - diese wurden bereits von der IGAF übernommen.

Kauft / Abonniert unbedingt die Weltwoche um den Journalisten zu zeigen, dass sich antifeministische Berichterstattung lohnt!

Hier der komplette Artikel:

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Kommentar
Bis aufs letzte Hemd

Simonetta Sommaruga will Geschiedene bis unters Existenzminimum drücken. Das Gegenteil wäre richtig. Moderne Frauen brauchen keine Alimente, sie können arbeiten.
Von Alex Baur

Noch nicht einmal hundert Tage im Amt, steigt Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) mit Wucht in den Geschlechterkampf ein. Ginge es nach ihrem Willen, sollten geschiedene Partner künftig sogar zu Unterhaltszahlungen verpflichtet werden können, die ihr Auskommen unters gesetzliche Existenzminimum drücken. An sich ist die Vorlage geschlechterneutral formuliert, in der Praxis werden es vor allem die geschiedenen Männer sein, die bezahlen und die Frauen kassieren. Als Trostpflästerli bekommt der Mann dafür bei der Erziehung etwas mehr Mitsprache.

Das Existenzminimum ist in der Schweiz keine feste Grösse, es wird in jedem Kanton etwas anders definiert. Das ist vernünftig, schliesslich sind die Lebenskosten nicht überall gleich. Über den Daumen gepeilt, gilt ein Bruttoeinkommen von monatlich rund 3000 Franken für Alleinstehende als unantastbar. Am besten sind in der Regel Fürsorgeempfänger gestellt, säumige Schuldner müssen tendenziell mit etwas weniger auskommen. Geschiedene Männer stehen heute irgendwo in der Mitte. Neu sollen sie in der nach unten offenen Hackordnung zuunterst stehen.

Seit Jahren versuchen Feministinnen und Feministen diesen letzten Schutz zu schleifen. Nach ihrer Meinung soll der Mann Sozialhilfe beantragen, wenn er die Unterhaltspflichten nicht mehr erfüllen kann. Nach heutiger Regelung muss die Frau in diesem Fall den Antrag auf Unterstützung stellen. Das ist insofern relevant, als Fürsorgegelder theoretisch zurückbezahlt werden müssen, wenn sich, etwa durch ein Erbe, die finanziellen Verhältnisse verbessern. Die Argumentation mag auf den ersten Blick sogar einleuchten. Doch die Folgen wären fatal. Denn damit ginge für viele geschiedene Frauen der letzte Anreiz verloren, selber für ihren Lebensunterhalt aufzukommen.

Sommarugas Vorstoss steht im Widerspruch zu den gesellschaftlichen Entwicklungen. Die autonome Berufsfrau, die ihr Leben selber finanziert, ist längst der Regelfall. Doch im Zuge einer Trennung mutiert die Frau unverhofft wieder zum Huscheli, das ohne den Lohn des Mannes nicht leben kann, die meiste Zeit am Herd steht und sich, sofern vorhanden, vollberuflich der Aufzucht des Nachwuchses widmet. Werktätige Erziehende, Tagesmütter, Krippen und Horte werden von der Regel zur fakultativen Ausnahme.

Der Gesetzgeber versuchte die Widersprüche durch geschlechtsneutrale Formulierungen zu verwedeln. Der Partner, der mehr verdient und das ist gerade bei den heute verbreiteten binationalen Ehen öfters auch mal die Frau –, hat nach der Trennung den finanziell Schlechtergestellten grundsätzlich zu unterstützen. Die Schuldfrage wird nach geltendem Recht bekanntlich ausgeklammert. Das erspart dem Richter zwar unangenehme Entscheidungen, führt in der Praxis aber immer wieder zu stossenden Resultaten. Auch Frauen riskieren heute, einen Schmarotzer, der sie vielleicht der schönsten Jahre beraubt, sie belogen und ausgenützt hat, nach der Trennung weiter finanzieren zu müssen.

Überhaupt keine Alimente mehr

Der bekannte Zürcher Scheidungsanwalt Renzo Guzzi postuliert deshalb aufgrund seiner reichen Erfahrung eine radikale Vereinfachung des Scheidungsrechtes, die sich auf drei Punkte reduzieren lässt:

1 — Nach der Scheidung hat grundsätzlich kein Partner mehr etwas vom anderen zugut, jeder bekommt zurück, was er eigenhändig erwirtschaftet hat. Begründung: Zumal die Schuldfrage offenbleibt, würde viel Unfrieden, Frustration, aber auch nutzloser akademischer Aufwand vermieden.

2 — Die Alimente für die Kinder werden auf ein Minimum reduziert oder ganz gestrichen. Begründung: Kinder sind keine Unbilden, sondern eine Bereicherung; ihre Erziehung kostet zwar, doch wer sie zugesprochen bekommt, hat auch ein Privileg. Wenn die Kinderbetreuung kein Geschäft mehr ist, erübrigen sich die meisten Streitigkeiten ums Sorgerecht, unter denen die Kinder am meisten leiden.

3 — Wer die Scheidung einreicht, soll die Kosten für das Verfahren tragen. Begründung: Heute werden die meisten Scheidungen von Frauen eingereicht, weil sie in der Regel auch am meisten davon profitieren; die Kostenwahrheit würde für Entspannung sorgen.

Guzzis Vorschläge würden Scheidungen nicht nur radikal vereinfachen und verbilligen. Sie würden auch viele Ungerechtigkeiten eliminieren, die mit der Verrechtlichung der Ehe künstlich geschaffen wurden. Heiraten und Kinderkriegen könnte damit für Paare wieder zu einer verlockenderen Option werden.

Das Eheversprechen ist aus männlicher Sicht vergleichbar mit einer Kletterpartie ohne Seil: für Hasardeure eine reizvolle Herausforderung, dem Durchschnittsbürger nur mit Vorbehalt zu empfehlen. Bei einem Fehltritt droht die Vernichtung. Bei solchen Aussichten darf man sich nicht wundern, wenn viele Schweizer Männer, sofern sie überhaupt noch heiraten, der heimischen Emanze eine Exotin vorziehen, die sie vor dem potenziellen Ruin wenigstens noch bekocht. Eine wachsende Zahl von Singlefrauen lässt sich derweil, entnervt vom ewigen Warten, auch mal mit einem dahergelaufenen Prinzen ein, der sein wahres Gesicht bisweilen erst nach Erhalt der C-Bewilligung offenbart. Das ist die Kehrseite des Geschlechterkampfs, bei dem es, abgesehen von einigen Profiteuren, unter dem Strich nur Verlierer gibt.

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Kauft die Weltwoche!

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

An alle Antifeministen: Kauft/Abonniert die Weltwoche!!!

Holger, Friday, 21.01.2011, 22:35 (vor 5473 Tagen) @ Manifold

Ich wäre nun gerne mit meinen profunden Kenntnissen beigesprungen, indes fehlt der link und schnellgoogeln führte nicht zum gewünschten Ergebnis.
Vieilleicht macht ihr den Dödeln auch mal klar, daß ganze Magazine an sorgfältig dokumentierten Schätzen in Männerforen brach liegen und die Hirnies einfach nur mal fragen bräuchten

An alle Antifeministen: Kauft/Abonniert die Weltwoche!!!

Manifold ⌂, Friday, 21.01.2011, 22:40 (vor 5473 Tagen) @ Holger

Jo, ist leider nur für Abonnenten zugänglich - oder in der Printausgabe.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Vermute Männerseilschaften?

roser parks, Friday, 21.01.2011, 23:31 (vor 5473 Tagen) @ Manifold

Jo, ist leider nur für Abonnenten zugänglich - oder in der Printausgabe.

Warum sind substanzielle Beiträge immer nur für Abonnenten zugänglich und die lila Gedönsbeiträge kann jeder einsehen?

Vermute Männerseilschaften?

Manifold ⌂, Friday, 21.01.2011, 23:32 (vor 5473 Tagen) @ roser parks

Warum sind substanzielle Beiträge immer nur für Abonnenten zugänglich
und die lila Gedönsbeiträge kann jeder einsehen?

Lila Gedönsbeiträge? In der Weltwoche? Habe ich was verpasst?

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Vermute Männerseilschaften?

roser parks, Saturday, 22.01.2011, 01:24 (vor 5473 Tagen) @ Manifold

Lila Gedönsbeiträge? In der Weltwoche? Habe ich was verpasst?

Generell!

Der Spiegel, Zeitin etc. könnten doch ihre 23% Prozent Artikel nur an zahlende Kundschaft verhökern z.b

An alle Antifeministen: Kauft/Abonniert die Weltwoche!!!

Oliver, Saturday, 22.01.2011, 10:11 (vor 5473 Tagen) @ Manifold

Nein danke

Typ Hängeschultern, Saturday, 22.01.2011, 13:25 (vor 5473 Tagen) @ Manifold

Nein danke

Manifold ⌂, Saturday, 22.01.2011, 14:15 (vor 5473 Tagen) @ Typ Hängeschultern

Im Gegensatz zu anderen Blättern haben die uns eine Gelegenheit gegeben, eine Gegendarstellung abdrucken zu lassen. Roger Köppel (Chefredakteur der Weltwoche) hat sich dazu auch noch persönlich bei uns gemeldet. Es gibt kaum ein anderes Medium, welches dies zugelassen hätte.

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"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis

Wir sind "zu wehleidig". Das ist eine Aufforderung zu härterem Vorgehen !

Informator, Saturday, 22.01.2011, 14:20 (vor 5473 Tagen) @ Typ Hängeschultern

www.antifeminismus.ch/downloads/weltwoche04112010.pdf


Kuhn und seine Mitstreiter klagen über Frauen, die nicht mehr weiblich sind – und sie tun dies wie Männer, die nicht mehr männlich sind: verschüchtert, weinerlich, wehleidig.

[...]

Dass rund achtzig Prozent aller Scheidungen auf Initiative der Ehefrauen
erfolgen, müsste zu denken geben. Und doch hält sich die Solidarität mit den Antifeministen in Grenzen. Es liegt an ihrem Hang zur Wehleidigkeit. Gesetze kann man ändern. Dafür stehen in der Schweiz Parlamente und der Weg über die Urne offen. Jammern hilft wenig. Mit Unmännlichkeit lässt sich der militante Feminismus nicht in die Schranken weisen.

[...]

Wenn sich seine Organisation aber wie Hasen durch die Schweiz hetzen lässt, gleicht sie sich ihren lächerlichen Feindbildern an, die den Fussgängerstreifen per Gesetz zum geschlechtsneutralen Zebrastreifen umbenennen und Vater/Mutter durch «das Elter> ersetzen wollen. Den Abschluss der ersten internationalen Antifeminismus-Tagung bildete ein gemeinsamer Imbiss. Wer auf ein Spanferkel hoffte, sah sich enttäuscht. Es winkte ein Salatbuffet.

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Ermannt euch endlich!

Vor Allem dieses Argument muß geächtet und als unmännlich (maskulinistisch) zurückgewiesen werden:

"Du machst es ja nicht besser als die Feministinnen!"

Wenn wir uns erfolgreich wehren wollen, dürfen wir nicht mit Vernunft-Appellen kommen oder gar noch "für ein Miteinander von Frauen und Männern" eintreten. Das ist lächerlich, ja verräterisch. Es ist so, wie wenn wir Gleichberechtigung fordern würden. Unsere Gegenschläge müssen härter sein als die Angriffsschläge.

Auch müssen wir nicht darüber nachdenken, ob wir ernstgenommen werden. Was soll denn das heißen? Nur der zu Fall genommene Gegner nimmt einen ernst. Zu diskutieren gibt es nichts.

trel

Lügenpresse genau wie alle anderen

Typ Hängeschulter, Saturday, 22.01.2011, 14:47 (vor 5473 Tagen) @ Manifold

Im Gegensatz zu anderen Blättern haben die uns eine Gelegenheit gegeben,
eine Gegendarstellung abdrucken zu lassen. Roger Köppel (Chefredakteur der
Weltwoche) hat sich dazu auch noch persönlich bei uns gemeldet. Es gibt
kaum ein anderes Medium, welches dies zugelassen hätte.

Mag sein. Gedruckt haben sie den Dreck trotzdem, und zwar ohne jede Recherche. Das wäre einfach gewesen, man hätte dafür nicht einmal den Arsch aus dem Sessel heben müssen. Alle Redebeiträge standen binnen kürzester Zeit im Netz.
Ist dir auf dem Kongress die beschriebene Wehleidigkeit, abgesehen von einzelnen Teilnehmern vielleicht, aufgefallen?

Wir sind "zu wehleidig". Das ist eine Aufforderung zu härterem Vorgehen !

Flint ⌂, Saturday, 22.01.2011, 14:58 (vor 5473 Tagen) @ Informator

Unsere Gegenschläge
müssen härter sein als die Angriffsschläge.

Schon richtig. Hast Du ein praktisch durchführbares Beispiel? Also nicht nur ein theoretisch durchführbares Beispiel, das jeder tun könnte aber wegen Nachteilen (z.B. Inhaftierung) niemand tut.

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Der Maskulist
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Familienpolitik

Lügenpresse genau wie alle anderen

Cardillac, Saturday, 22.01.2011, 15:31 (vor 5473 Tagen) @ Typ Hängeschulter

Ist dir auf dem Kongress die beschriebene Wehleidigkeit, abgesehen von
einzelnen Teilnehmern vielleicht, aufgefallen?

Beim "wehleidigen Mann, Typ Hängeschulter" handelt es sich vermutlich um eine Revanche für die Kuhnschen "verfilzen und ungepflegten Vogelscheuchen". Ok, wer austeilt muss auch einstecken können.

Inhaltlich pflichten sie den Männerrechtlern durchaus bei. Sie wissen um den publizistischen Wert des Themas und seine gesellschaftliche Relevanz. Was sie wollen, ist eine Männerrechtsbewegung ohne IGAF und ohne Rene Kuhn. Es ist die Sache der Männer in der Schweiz sich eine führende Figur zu geben und keinesfalls Aufgabe der Presse.

Da muss auch Informator aufpassen, der wegen des peinlichen Vorwurfs der Wehleidigkeit sofort nach drastischen Aktionen schreit. Muss man wirklich noch davor warnen, sich von Sensationsreportern seine Handlungen aufnötigen zu lassen. Der Fall Baumgartner u.a. zeigen, dass Männerrechtler immer noch ausgegrenzt und einfach zum Verschwinden gebracht werden können

Wir sind "zu wehleidig". Das ist eine Aufforderung zu härterem Vorgehen !

Informator, Saturday, 22.01.2011, 16:45 (vor 5472 Tagen) @ Flint

Hast Du ein praktisch durchführbares Beispiel? Also nicht
nur ein theoretisch durchführbares Beispiel, das jeder tun könnte
aber wegen Nachteilen (z.B. Inhaftierung) niemand tut.

Beispiele kann man nicht praktisch durchführen, denn sie sind bereits durchgeführt. Was du meinst, sind Vorschläge.

Aber Vorschläge, die jeder ausführen könnte, doch aus Angst vor den Folgen nicht ausführt, sind keine theoretischen, sondern praktische Vorschläge. (Allerdings sind Vorschläge, die sich beim besten Willen nicht ausführen lassen, deswegen keine theoretischen, sondern unrealistische Vorschläge.)

Als Erstes müssen die Maskulisten aufhören, von Gleichberechtigung zu reden. Wir haben totale Gleichberechtigung, und wir wissen, was uns das nutzt: Jeder von uns kann Anträge stellen, z.B. auf das väterliche Alleinsorgerecht, aber das hilft uns nicht. Wir sind gleichberechtigt! Reden wir also davon besser nicht mehr.

Dagegen können wir sinnvollerweise Gleichstellung mit den Frauen fordern, weil wir nämlich zwar gleichberechtigt, nicht aber gleichgestellt sind.

Für mich als Mann und Maskulist wäre unsere Gleichstellung mit den Frauen aber nur eine Durchgangsphase auf dem Wege zur natürlichen Vorrangstellung.

Ansonsten kann ich nur Vorschläge machen, die Mut erfordern. So habe ich die Maskulisten aufgefordert, Schwarzers Abtreibungs-Kampagne für das Thema Vergewaltigung neu zu inszenieren. Wenn sich die 327 Männer nicht finden, ist deswegen der Vorschlag falsch?

Wo es darauf ankam, persönlichen Mut zu beweisen, so habe ich das getan. Wegen meiner Grafik "Perseus und Alice Schwarzer" haben mir mehre Frauen mitgeteilt, daß sie Strafanzeige erstattet hätten bzw. es tun würden.

Auch hier im Forum sind mir verschiedentlich rechtliche Probleme in Aussicht gestellt worden, z.T. mit hämischem Unterton, vgl. diesen Thread.

Was mein Webportal "SchlägerinnenStopp!" betrifft, so hatte damals mein Anwalt vermutet, daß sie wohl nicht länger als ein paar Wochen stehen bleiben würde.

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Zusammengefaßt:

An mir wird es sicher nicht liegen, wenn mangels Mut die Männerbewegung erfolglos bleibt. An Männern wie René Kuhn und Urs Bleiker (und Rainer und einigen anderen) aber sicher auch nicht.

Gruß
trel

Link-Korrektur

Informator, Saturday, 22.01.2011, 16:55 (vor 5472 Tagen) @ Informator

Wir sind "zu wehleidig". Das ist eine Aufforderung zu härterem Vorgehen !

Flint ⌂, Saturday, 22.01.2011, 17:18 (vor 5472 Tagen) @ Informator
bearbeitet von Flint, Saturday, 22.01.2011, 17:28

Beispiele kann man nicht praktisch durchführen, denn sie sind bereits
durchgeführt. Was du meinst, sind Vorschläge.

Du meinst, nur weil etwas (ein Beispiel) schon einmal durchgeführt wurde kann man es nun nicht mehr durchführen?

Ich gebe dir mal zwei Beispiele:

Ich kann zum Beispiel Brot beim Bäcker kaufen oder es selber backen. Beides wurde bereits durchgeführt und kann jederzeit wieder durchgeführt werden.

Ich kann zum Beispiel einen Frauenbuchladen .... Das wurde meines Wissens noch nicht getan, könnte aber getan werden. Das wird vermutlich aber nicht getan wegen der Konsequenzen.

Verstehst Du jetzt was ich mit Beispiel meine?

Du kannst also Beispiele nennen von dem was deiner Meinung nach getan werden könnte oder getan werden sollte. Und zwar, wie gesagt, möglichst welche die auch praktisch brauchbar sind (also nicht nur theoretisch da sie niemand wegen der Konsquenzen tun würde).

Bezüglich "Unsere Gegenschläge müssen härter sein als die Angriffsschläge" machtest Du den Vorschlag, ebenso wie Feministinnen auf die Straße zu gehen und mit dem Motto zu demonstrieren "Wir haben vergewaltigt". Das finde ich zwar eine interessante Idee, ich glaube aber, daß damit höchstens erreicht wird, daß Feministinnen und Linke entrüstet sind und ein Großteil der sonstigen Betrachter sich fragen was das soll, mehr nicht. Du wirst damit keine straffreie Vergewaltigung erreichen (falls du das wollen solltest).

Das Bild vom Perseus mit Schwarzer zu veröffentlichen ist in der Tat mutig.

Die Frage bleibt dennoch: Wie und wo können wir denn deiner Meinung nach konkret Gegenschläge machen, die härter als die Angriffsschläge sind?

Es geht auch nicht nur um Mut sondern um die Frage, was denn diese härteren Gegenschläge konkret sein sollen?

Flint

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Der Maskulist
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Wir sind "zu wehleidig". Das ist lediglich diskreditierung in Weibermanier

Timothy, Saturday, 22.01.2011, 17:53 (vor 5472 Tagen) @ Informator

um diejenigen Männer die es Wagen sich gegen den Feminismus zu erheben wieder auf Kurs zu bringen. Viele Männer ziehen sich auf solch eine Anschuldigung hin zurück, und diejenigen die es nicht tun und sich noch weiter aus dem Fenster lehnen werden von "wehleidig" zu Frauenhassern stilisiert

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"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung

Wir sind "zu wehleidig". Das ist eine Aufforderung zu härterem Vorgehen !

jens_, Saturday, 22.01.2011, 17:54 (vor 5472 Tagen) @ Informator

Wehleidigkeit. Gesetze kann man ändern. Dafür stehen in der Schweiz Parlamente
und der Weg über die Urne offen. Jammern hilft wenig. Mit Unmännlichkeit
lässt sich der militante Feminismus nicht in die Schranken weisen
.

Und doch haelt sich die Solidaritaet mit den Feministinnen in Grenzen. Es liegt an ihrem Hang zur Wehleidigkeit. Gesetze kann man aendern. Dafuer stehen in der Schweiz/in Deutschlang Parlamente und der Weg ueber die Urne offen. Jammer hilft wenig. Mit Unweiblichkeit laesst sich das militante Patriarchat/die militanten Maskulinisten nicht in die Schranken weisen.

Erstaunlich wie befremtlich der Text mit umgekehrten Rollen wirkt!

Wir sind "zu wehleidig". Das ist eine Aufforderung zu härterem Vorgehen !

Puffbesucher, Saturday, 22.01.2011, 18:43 (vor 5472 Tagen) @ Flint

Hier, das ist praktisch durchführbar und als harter Gegenschlag gut geeignet:

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=123258

Es erfordert allenfalls den Mut, den Schritt von hier nach draußen zu tun. Und ist immer noch realitätsnaher (und entspannter) als Bombenbasteln.

Ansonsten hilft nur, auf andere Hoffnungsträger in den Parteien zu warten und/oder das eigene Leben vorausschauend so zu gestalten, dass man von diesem ganzen Zinnober möglichst wenig berührt wird. Im übrigen bildet man sich seine Meinung und gut is'

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Wir sind "zu wehleidig". Das ist eine Aufforderung zu härterem Vorgehen !

DvB, Saturday, 22.01.2011, 19:06 (vor 5472 Tagen) @ Puffbesucher

Hier, das ist praktisch durchführbar und als harter Gegenschlag gut
geeignet:

"Marsch durch die Institutionen" Ja, nee, is klar - worauf sollte ein Bolschewik auch anderes kommen...? -.-

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Ermannt euch endlich! Oder SIE entmannen uns weiter!

Zauberküchenmeister, Abort(nung), Saturday, 22.01.2011, 21:30 (vor 5472 Tagen) @ Informator

Ermannt euch endlich!

Wenn wir uns erfolgreich wehren wollen, dürfen wir nicht mit
Vernunft-Appellen kommen oder gar noch "für ein Miteinander von Frauen und
Männern" eintreten. Das ist lächerlich, ja verräterisch. Es ist so, wie
wenn wir Gleichberechtigung fordern würden. Unsere Gegenschläge
müssen härter sein als die Angriffsschläge.

Auch müssen wir nicht darüber nachdenken, ob wir ernstgenommen werden.
Was soll denn das heißen? Nur der zu Fall genommene Gegner nimmt einen
ernst. Zu diskutieren gibt es nichts.

Genau!

Mit "denen" zu diskutieren hat bisher nichts gebracht und wird auch weiterhin nichts bringen.
"Sie" werden auf ihre kapitalen Vorteile freiwillig um keinen Preis der Welt
verzichten wollen.
Sie schiessen scharf auf uns! Mann kann fliegende Projektile nicht einfach wegreden, es sei denn Mann heisst "Neo" und ist Held der Matrix-Trillogie!

Es ist Krieg und Schmusen war gestern! Für mich zumindest!

"Ermannt euch endlich! Oder SIE entmannen uns weiter!"

Ermannt euch endlich! Oder SIE entmannen uns weiter!

DvB, Saturday, 22.01.2011, 22:27 (vor 5472 Tagen) @ Zauberküchenmeister

Ermannt euch endlich!

Ganz recht.
Und solange hier noch die gefühlte Mehrheit rumflennt, was irgendwen "verschrecken" könnte oder ähnliches, stimmt nicht mal die Truppenmoral.
Bis dahin ist es eigentlich absurd, sich konkrete Schritte zu überlegen. :(

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Wie...Kohlhaas?

Donna Amaretta, Saturday, 22.01.2011, 23:20 (vor 5472 Tagen) @ DvB

Ganz recht.
Und solange hier noch die gefühlte Mehrheit rumflennt, was irgendwen
"verschrecken" könnte oder ähnliches, stimmt nicht mal die Truppenmoral.
Bis dahin ist es eigentlich absurd, sich konkrete Schritte zu überlegen.
:(

Wie hättest du die denn gerne, die konkreten Schritte? So à la
Michael Kohlhaas?
LG Donna A

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