Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Frauenquote - Von der Leyen stellt Macho-Firmen Ultimatum

Holger, Wednesday, 19.01.2011, 19:47 (vor 5475 Tagen) @ Eviathan

Arne hat hier in der 'freien Welt' provokant vorgetragen:
http://www.freiewelt.net/blog-2741/neue-studie%3A-deutschlands-frauen-bringen%27s-immer-noch-nicht.html

Ich schrieb das da, insbesondere, weil die Schreiberin 'Susanne' die übliche Scheißerei hatte, leider bislang nicht veröffentlicht.
Habe da so einige grundsätzliche Punkte angeführt, die argumentativ und mit Quellen untermauert ich zu erweitern bitte.

In medias res:

So sicher wie das Amen in der Kirche kommt die Heimsuchung 'Frauen auf Chefpositionen' durch die Mainstreammedien in regelrechten Tsunamis über uns: staatsfeministisches Propagandatrommelfeuer in Reinkultur, das ohne jeglichen Nachweis einer Benachteiligung auskommt und über 40% der Frauen eh kinderlos sind.
Was nützt schon der Hinweis auf einen noch viel frappierenderen 'Frauenmangel' auf Baustellen, der Landwirtschaft, auf dem Schlachtfeld in Afghanistan (in der WHO- Liste sind die 25 miesesten Jobs reine Männerberufe), was die ungeschminkte Wahrheit, daß Gruppenbevorzugung zwangsläufig mit einem Qualitätsverlust verbunden ist und immer eine Form der Diskriminierung darstellt?
Seit Jahrzehnten werden in diesem Land Frauen gepampert und Männer krass benachteiligt in Schulen, Unis, ÖD; Bestechungsgelder für Universitäten ausgelobt, um noch mehr Quotenprofessorinnen zu generieren (Lesebefehl: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2010/08/die-planetare-bewegung-fur-mutter-erde.php), geradezu zum Jagen getragen im Öffentlichen Dienst, doch da, wo das Geld für dieses Land verdient wird, machen sie sich rar. Länder wie Indien oder die Türkei haben in Wissenschaft, Forschung und Unternehmen einen vielfach höheren Frauenanteil auf Spitzenpositionen und diese auch noch Kinder- ganz ohne Quote und Staats- Pampers, wo sind sie denn, die ganzen von den 'besseren' Frauen gegründeten Unternehmen trotz enormer bereitgestellter Subventionen? Statt dessen wimmelt es vor Quotenschreihälsinnen in Politik und auf den warmen Pöstchen des ÖD, eine milliardenschwere 'Genderindustrie' ist entstanden.
Tja, verehrte Frau Susanne, da wird an sich schon klar, wie recht Arne Hoffmann mit seiner Überschrift hat!

Immer wieder geht das Märchen vom großartigen Erfolg durch das Quotendiktat in Norwegen um: dabei wird dort laut beklagt, daß die geschaffenen Pfründe sich eine handvoll feministischer Funktionärinnen mit Vielfach- Mandaten unter den Nagel gerissen hat. Welch ein Zufall, daß die Zahl der Mandate gesetzlich zu begrenzen, 'vergessen' wurde!
Mit Gruseln erinnern wir uns der adeligen Dame bei der Hypo real estate, die als Risiko- CEO eine 800 Mrd- Pleite hinlegte oder jene hypertrophe Kreatur, die Hewlett Packard fast vor die Wand gefahren hat.
Und wenn wir hören, daß jetzt die 'Expertin' Doris Schröder- Köpf im Aufsichtsrat von Karstadt sitzt, überkommt einen eine gewisse Mutlosigkeit hinsichtlich der Überlebensfähigkeit deutscher Unternehmen in Zeiten des globalen Wettbewerbs.
Ich kenne einige Führungskräfte in Asien: sie halten sich die Bäuche vor Lachen.

Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.


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