Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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An ihren Taten sollt ihr sie messen

Timothy, Monday, 17.01.2011, 19:55 (vor 5477 Tagen) @ Oliver

ist ein sehr Weiser Spruch und er gilt vor allem bei diesen "neuen" Feministinnen, die im Regelfall weniger polemisch und aggressiv auftreten als ihre Vorgängerinnen.

Sie sagen: Männer und Frauen sollen sich gemeinsam für Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen. Sie meinen damit aber genau wie ihre Vorgängerinnen die Besserstellung der Frau und die Stärkung ihrer Rechte. Sie sind nur weniger aggressiv, was sie in der heutigen Zeit umso gefährlicher macht.

Die Mädels sind leider so verblendet das sie die Inkongruenz zwischen ihrem formalen Anspruch (Gleichberechtigung) und ihrem tatsächlichen Wirken (Frauenrechte) nicht mehr wahrnehmen können.

Ich habe das Interview nur teilweise gelesen, aber sofort das Handlungsschema der Diskussionen aus alten Zeiten dort wieder erkannt. Der Reporter fragt wozu noch Frauenrechte wenn Merkel doch Kanzlerin ist und Mädchen die Jungen in der Schule überholen. Eingehen tun sie aber nur auf Merkel (und Talkmasterinnen), über das Abschneiden der Jungs in der Schule: KEIN WORT

Sie werden nach konkreter Diskriminierung gefragt welche sie selber erlebt haben (die Frage ist allein deshalb legitim weil die Feministinnen auch die Quote für ALLE Frauen fordern mit der Begründung der Diskriminierung. Beispiele für eigene Diskriminierung: KEIN WORT

Sie sagen Männer sollen ihr eigenes handeln kritisch hinterfragen, z.B. warum die Frau karrieretechnisch zurückstecken müsse, wenn beide Kinder bekommen. Das Kinder im Zweifelsfall die Entscheidung der Frau sind - Mein Bauch gehört mir - spielt wenn die Leibesfrucht Ressourcen des Mannes benötigt natürlich keine Rolle mehr. Dann sind plötzlich "wir" schwanger, bzw beide...

Letzten endes sehe ich hier genauso wie bei den Altfeministinnen nur Forderungen an die Männer um den Frauen das Leben einfacher zu machen bzw Wahlmöglichkeiten zu geben. Karriere, Hausarbeit etc. Stärkere Wahlmöglichkeiten der Männer, z.B. durch Forderungen an die Frauen sich nicht in den Haushalt zurückzuziehen sobald der Beruf langweilig wird und selber finanzielle Verantwortung nicht zum eigenen Wohl, sondern zum Wohle der Familie zu übernehmen, ebenfalls nicht.

Es ist der selbe Mist wie vor 30 jahren, nur leichter zu schlucken für Nänner. In der Konsequenz das selbe.

PS: Lustig auch die Formulierung "testosterontriefendes Alphamännchen", wo sich selber "Alphamädchen" nennen. Das lässt ebenso tief blicken, wo die Reise hingehen soll. Der Mann als der unterlegenere solange es Frau dienlich ist. Denn das der Mann dies gar nicht mehr sein müsse, sagen sie ja nicht. Nur "nicht immer". Wenns ums Geld reinholen geht soll er doch noch Alpha sein, nur wenn es um die Machtordnung in Beziehungen und in der gesellschaft geht, dann nicht

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"In dubio pro femina - Im Zweifel für die Frau"

Grunsatz westlicher Gesetzgebung und Rechtsauslegung


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