Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Quotenfrau und Eierskandal

Cardillac, Thursday, 06.01.2011, 12:20 (vor 5488 Tagen) @ Narrowitsch

Bitter notwendig wären tief greifende Reformen im (internationale)Recht,
welches das Klima auf den Märkten beeinflusst und zwar Reformen nicht nur
für jene Märkte, auf denen Ganoven mit Futter schachern. Dass es dem
bajuwarische Dirndel dazu freilich an Macht fehlt,wie allen Vorgängern
auch,kann ich ihr nicht vorwerfen.

Könnte das Ganze was mit Kapitalismus zu tun haben?

Der agroindustrielle Komplex hat die Nahrungsmittelproduktion monopolisiert und dem kommerziellen Verwertungszwang unterworfen. Was Eier und Geflügel betrifft, sollte man ihre Produktion wieder der hauswirtschaftlichen Autonomie der Familien zuordnen wo das gewollt wird. Bei uns in Norddeutschland ist genau das aber behördlicherseits wegen Seuchengefahr und Vogelgrippehysterie praktisch verboten. Kapitalismus bedeutet auch Entrechtung und Abhängigkeit der Menschen. Insbesondere hat es der Kapitalismus immer verstanden, Menschen von den Quellen autonomer eigenständiger Versorgung zu trennen um dieses Defizit durch Märkte zu befriedigen. (Im Kapital von Marx als "ursprüngliche Akkumulation" historisch genau nachverfolgt). Es ist gleichzeitig ein Grund für den Untergang der Familien.

Deine Vorschhläge, Narro, würden ja auf eine noch weitergehende Ermächtigung des Staates und Aufblähen des Rechtssystems hinauslaufen. Und trotzdem würde es so laufen wie beim Drogenhandel: Nicht in den Griff zu kriegen, das beweisen die unaufhörlichen Lebensmittelskandalwellen.

Lasst die Leute wieder in Familien leben. Erkennt die hauswirtschaftlichen Leistungen an und gebt ihnen Zeit dafür. Jeder Familie einen Garten mit kunterbunten Hühnern und einem stolzen ungegenderten Gockel. Das tut dem Magen gut und auch der Seele


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