Die Falle
Das sehe ich genau andersrum.
Gerade weil die Frauen aus Ihrer Rolle Familie und Kinder gestoßen wurden
traten Sie in mehr Konkurrenz mit den Männern.
Da hast Du mich missverstanden.
Ich seh' das ähnlich, würde nur nicht sagen, dass Frauen "verstoßen" wurden, sondern dass dank technisch-zivilisatorischer Entwicklung ihre Rolle innerhalb der Familie (geringere Geburtenzahl NOTwendig dank dramatisch abgesenkter Kindersterblichkeit, Rentenversicherung und Entwertung der Haushaltsführung dank Technisierung und Industrialisierung- partes pro toto: Staubsauger und Konserven aus dem Supermarkt anstelle des Einkochens und der privaten Vorratshaltung) an "Know-How-Wert" verloren hat und damit auch der Mensch, der dafür zuständig war.
Er kann daraus nicht mehr viel Selbstbewusstsein ziehen, braucht dafür neue Quellen, muss Gelegenheit neuer Nützlichkeit suchen.
So mussten und konnten Frauen ihren traditionellen Bereich verlassen, weil sie dort nicht mehr so dringend gebraucht wurden und die männliche Arbeitswelt "erobern".
Dort sind sie aber, dank mangelnder Optimierung auf Konkurrenz hin, unter fairen, das heißt gleichberechtigten Bedingungen nicht gleich konkurreznfähig (im Schnitt) und "bewältigen" dieses Faktum durch die Behauptung, sie würden bösartig von Männern zurückgesetzt und diskriminiert, weshalb sie Schonung, Förderung, Privilegierung und die bösen Männer "Strafe" verdienten.
Ein von FeministInnen erfolgreich an den Mann gebrachter Mythos, weshalb Männer wieder einmal FÜR Frauen kämpfen, um deren "Rechte" gegenüber anderen Männern durchzusetzen, diesmal halt im "Lila-Pudel-Outfit" anstelle der klassischen Ritterrüstung.
Ansonsten ja alles wie gehabt: Männer agieren für Frauen, Frauen agieren gegen Männer durch Männer
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