Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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"Männerbünde und Evangelikale"

Info, Saturday, 25.12.2010, 12:53 (vor 5500 Tagen) @ satyr

Das ist übrigens die Überschrift aus dem Hetzblatt-Artikel.

Sehe ich das richtig? Emma/Alice versucht also nun so, BM Schröder in die
Rechte Ecke zu stellen? Wenn ja: tief gesunken

Ja, tiefer geht es anscheinend immer. Und die Emma versuchts (vorsichtig im Konjunktiv) auch noch mit Seitenhieben auf die Kirche. Das ist wohl den Veranstaltungen der EKD zum Thema Gewalt durch Frauen "geschuldet", dass war einfach zuviel:

Müssen wir also davon ausgehen, dass die aktuelle Frauen- und Familienministerin eine erzkonservative Christin oder gar Fundamentalistin ist? Es wäre beunruhigend, wenn ein solches Denken die Politik einer deutschen Frauenministerin zu Beginn des 21. Jahrhunderts prägen würde.

An ihrer Nomenklatura sollt ihr sie erkennen. Der Ton wird immer schriller und die Tendenz alle in einen Topf werfen zu wollen, nimmt mittlerweile mehr als bedenkliche Züge an. Es klingt, unter dem Deckmäntelchen des vermeintlich investigativen Journalismus (=Feminismus) wie ein Crescendo angepiekster Ommas, für die sich ein Gesterkamp scheinbar nicht zu schade ist, sich seinerseits prostituiert anzubiedern um referenzierbare Scheinargumente aufzubauen.

Kirche, Männerrechtler und Bundesministerin Kristina Schröder: Laut Emma, mit Unterstützung durch Thomas Gesterkamp (und eventuell auch dem Bundesforum Männer), allesamt eins: Rechtsradikal

Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Und dieser Balanceakt jenes Blattes, Maskuli(ni)sten und Männerrechtler auseinander dividieren zu wollen sollte man einfach nicht nachgeben. Denn er ist vor allem eins: Lächerlich

Aber sicherlich werden sich die Bedeutungshoheitsträger hier und anderswo demnächst wieder die Köppe einhauen - und sind scheinbar zu dumm zu begreifen, dass sie sich als willkommene Trottel nur von oben (Top-Down) instrumentalisieren lassen. Nicht viele - aber leider reicht ja schon einer, um referenzierbare "Argumente" zu liefern


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