Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wulff redet sich die Welt schön.

LatexTester, Friday, 24.12.2010, 13:47 (vor 5501 Tagen) @ Gack

Ich wohne an einem dieser "sozialen" Brennpunkte, und ich würde hier nicht
wegziehen wollen. Aber es lässt sich ja viel leichter von weit weg
urteilen. Aber wer Sarrazin gelesen hat, meint alles zu wissen. Soviel zu
abgehoben.

Es gibt genug Leute, die, gerade wenn sie Kinder haben, aus den sozialen Brennpunkten wegziehen. Netter Versuch von Dir, aber das ändert nichts daran, dass die Welt dort dreckig, gewalttätig und multi-kriminell ist. Die Schulen hängen im Lehrplan bis zu ein-einhalb Jahre zurück und die migrantischen Schüler sind mit etwas Glück noch in den ersten drei Jahren beschulbar. Wenn man den Niedergang einer Gesellschaft beobachten will, dann muss man die Zustände nur mit denen vor 30 Jahren vergleichen. Auch damals waren die Leute in den Kiezen arm. Der Grad der Verwahrlosung und Verrohung ist unerträglich geworden. Dass dann ein paar Spezis in den Foren auftauchen und die Zustände leugnen, ist nicht ungewöhnlich, aber im Laufe einer jeden Diskussion erkennt man schnell, dass diese aus ideologischen Gründen alles schönreden. Solche Blendgranaten findet man hauptsächlich bei Linken, die eben nicht Sarrazin gelesen haben und nicht verstanden hat, dass er nicht nur eine Momentaufnahme vorlegt, sondern den fließenden Übergang in religio-faschistoides System, ob in Neukölln, Wedding oder Kreuzberg. Und auch Marionetten wie Wulff können die Zustände nur beschönigen, weil das Eingeständnis (Multikulti oder wie das Desaster aktuell in Schönsprech-Vokabeln heißen mag) des Versagens ebenso auf die CDU zurückfallen würde


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