Trick 17 (bis 23%)
Bei solchen Studien kann man davon ausgehen, dass diese vorher, während oder danach nach dem gewünschten Ergebnis gewichtet werden. Sollte sich zeigen, dass Männer Tätigkeiten ausüben, die für eine höhere Arbeitsbelastung sprechen, werden diese Zeiten im Ergebnis oder der Fragestellung ausgesondert. Ein Beispiel dafür brachte schon A. Hoffmann mit der Bemerkung, dass bei Frauen der Nachbarschafts-Tratsch am Gartenzaun als soziale Arbeit aufgewertet und berücksichtigt wird. Den Zeitaufwand kann man auch künstlich aufblasen, indem man z. Bsp. auf Selbstauskünfte baut. Bringt die Mutti regelmäßig das Kind in die Kita, gibt sie dann das Kind nicht mehr nur ab, sondern rechnet sich noch die Wegezeit bis zur Arbeit (Bauchgefühl) an. Und, und, und. Etwas Kreativität bei den "Forschern" solcher Studie produziert ganz lässig das Wunschergebnis. Als Multiplikatoren dienen dann die vielen Journalistinnen in allen Tageszeitungen und Magazinen, die die Belastung (Bauchgefühl) auch so einschätzen und die Ergebnisse weder auf Stichhaltigkeit überprüfen, noch die Verfasser recherchieren, noch nach anderen Studien suchen. In der Politik gibt es, wie Wissenschaftler versichern, genug Praktikanten, die für ihre Partei und deren Anliegen solange herum-telefonieren, bis sie jemanden finden, dessen Arbeit die eigene Position stützt. Auch dort ohne weitere Recherche oder Redlichkeit. Nicht anders dürfte auch der Hype um die 23% Lohnunterschied entstanden sein. Ein selbst-referentielles System stellt sich naturgemäß nicht mehr infrage
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- 21 Stunden Woche für alle..bessere Gleichberechtigung -
Stefan,
23.12.2010, 19:08
- EPIC FAIL! - Manifold, 23.12.2010, 20:02
- Da stimmt doch was nicht! -
Rainer,
23.12.2010, 20:08
- Da ist sie wieder, die ominöse 23!!!! -
Oliver,
23.12.2010, 20:57
- ++ morgen kommt die monströse "400" ++ - Leser, 23.12.2010, 22:08
- Da ist sie wieder, die ominöse 23!!!! -
Oliver,
23.12.2010, 20:57
- Trick 17 (bis 23%) - LatexTester, 23.12.2010, 23:28