Dabei wäre alles so einfach
Die traditionelle Berufswahl der Frauen erfolgt ja nicht, weil sie "dorthin gedrängt" würden. Neben individueller Interessen wählen Männer Berufe oft auch auf Grund äußerer Notwendigkeiten, z.B. um Familien zu ernähren. Frauen müssen das nicht, haben sie einen Mann, verdient er für sie mit, lassen sie sich scheiden, sorgt das deutsche Scheidungsunrecht dafür, dass sie auch so noch rundum versorgt werden. Der ideologische Gedanke geht - wie üblich - am Kern vorbei. Wenn man will, dass mehr Frauen in andere Berufe gehen, müsste man die Notwendigkeit dafür schaffen. Die Möglichkeit, auch im Scheidungsfall groß abzusahnen, komplett zu verbauen, würde eine größere Zunahme weiblicher Ingenieure zeitigen als alle Gleichstellungsmaßnahmen zusammen - ever! Doch das ist zugleich auch das größte Tabu - Zwang auszuüben auf sie, die alles wollen. Die Option der Rosinenpickerei führt eben dazu, dass man Rosinen pickt, statt Kohlen zu schaufeln. Feminismus ist sich selbst verhindernde Ideologie - als Prinzip!
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- Wieder Gender-Unfug bei der WELT_in -
WELT Leser,
22.12.2010, 13:45
- Wieder Gender-Unfug bei der WELT_in - Roslin, 22.12.2010, 14:54
- Gleichstellung und Genderismus -
Mus Lim,
22.12.2010, 15:41
- AW -
TMerten,
22.12.2010, 16:02
- SIE sind offensichtlich keine Frau ;-) - Mus Lim, 23.12.2010, 05:51
- AW -
TMerten,
22.12.2010, 16:02
- Wieder Gender-Unfug bei der WELT_in - Puffbesucher, 22.12.2010, 17:22
- Dabei wäre alles so einfach - klox, 23.12.2010, 12:14