Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Ein paar Zahlen

Rainer ⌂, Wednesday, 22.12.2010, 13:00 (vor 5503 Tagen) @ Sachse

Nun muss wohl das Glühlampenverbot wieder revidiert werden.
Wer zahlt den Scheiss ?? die Abgeordneten oder die Verbraucher.

Das Glühlampenverbot gehört in die religiöse Abteilung "Glauben". Dies nur als Hinweis auf die Fachkunde der Leute, die solche Entscheidungen treffen.

Es dürfen keime matten Glühlampen mehr verkauft werden. Es gibt keinen Grund. Die Lichtausbeute ist bei matten und klaren Glühbirnen identisch. 710 Lumen z.B. bei einer 60Watt Birne.

Wenn man schon nach der Lichtausbeute schaut, kann man gleich Glühlampen mit Energiesparlampen vergleichen. 15Watt Energiesparlampe 715Lumen. 5mal so hell, wie überall draufsteht, ist also gelogen. Sie sind nur 4mal so hell. Um einen Raum aber so hell wie mit einer 60Watt Glühbirne zu bekommen muss man mindestens eine 25 besser 30 Watt Energiesparlampe einsetzen. Das hängt mit dem Spektrum des abgestrahlten Lichtes zusammen. Dadurch fällt das indirekte, reflektierte Licht wesentlich schwächer aus).

Energiesparlampen, die oft ein und ausgeschaltet werden, lässt man besser immer brennen. Schaltvorgänge reduzieren die Lebensdauer. In einem Vorratsraum konnte ich alle 2 Monate eine neue Lampe einsetzten. Jetzt brennt dort wieder eine Glühbirne. Außenbeleuchtungen lässt man in der kalten Jahreszeit auch besser durchgehend brennen. Bis Energiesparlampen bei Null Grad und darunter einigermaßen Licht liefern, können ein paar Minuten vergehen. Für eine Haustürbeleuchtung ist dadurch nur ein Dauerbetrieb sinnvoll.

Wenn man alles berücksichtigt dürfte die Energiesparlampe die Hälfte Energie einer Glühlampe einsparen. Das macht den höheren Preis, die teilweise längere Lebensdauer und die Entsorgungsproblematik aber nicht wett.

In der kalten Jahreszeit ist die Abwärme der Glühbirne auch nicht gänzlich verloren, sondern heizt den Raum mit.

60% der verbrauchten Energiesparlampen landen im Hausmüll. Ich wüsste auch nicht wo man die auf die schnelle sonst loswerden kann. Wo soll man so gefährliche Stoffe auch zwischenlagern, zumal wenn sie beschädigt sind. Defekte Energiesparlampen müssen so schnell es geht aus dem Haus. Vor Jahren wurde Quecksilber in Thermometern verboten. Die Menge in Thermometern ist aber winzig zur Menge des Quecksilbers, das mit den Lampen verstreut wird.

Vom Stromverbrauch entfällt 10% auf die Beleuchtung. Das sind in einem durchschnittlichen Haushalt 400kWh pro Jahr. Einsparung wäre also 200kWh. Bei aktuellem Strompreis 50 Euro pro Jahr.

Ob das die Folge- und Einstandskosten wert sind.

EU-Schilda kann ich da nur sagen. Hauptsache Aktion...

Rainer

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Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo


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