Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Modernen Frauen gehen die Männer aus

Roslin, Sunday, 19.12.2010, 18:03 (vor 5506 Tagen) @ Floh
bearbeitet von Roslin, Sunday, 19.12.2010, 18:19

http://www.derbund.ch/leben/gesellschaft/Modernen-Frauen-gehen-die-Maenner-aus-/story/13776113/print.html

Immer wieder der mit tadelndem Unterton vorgetragene Anspruch der Hurrelmänner dieser Republik an Männer, sich doch gefälligst den Wünschen der Frauen anzupassen.

Warum eigentlich?

Warum nicht der gleiche Anspruch an Frauen, sich den Wünschen der Männer anzupassen?

Warum soll das Begehren der Frauen Vorrang haben?

Wenn Männer nicht wollen, dann wollen sie eben nicht.
Fertig.

Wenn Frauen nicht wollen, dann wollen sie eben nicht.
Fertig.

Zwei Menschen, die zusammenleben wollen, haben sich unter Gleichberechtigten frei zu vereinbaren.
Gelingt ein Kompromiss, gut, gelingt keiner, auch gut.

Männer jedoch sind nicht einmal gleichberechtigt, das Ehe -, Familien -, Kindschaftsrecht diskriminiert sie, begünstigt de facto und de jure Frauen/Mütter.
Das obendrein.

Kein Geschlecht kann Anspruch darauf erheben, das andere habe sich seinen geänderten Lebensvorstellungen anzupassen.

Zumal die "neuen" Frauen nur ihre alten Pflichten aufgekündigt haben, von Männern jedoch erwarten, dass sie ihre alten plus neue Pflichten übernehmen, ohne sich selbst den mit ihren neuen Rechten eigentlich zu verbindenden Pflichten zu stellen.

Es ist das gute Recht der Männer, sich diesen narzisstisch-übersteigerten Vorstellungen "moderner" Frauen zu verweigern.

Wenn diese keine ADÄQUATEN Männer finden (und Männer keine adäquaten Frauen), dann ist das eben so.

Es ist nicht die Aufgabe des Herrn Hurrelmann oder des femizentrischen Staates (via Umerziehung), den Wunscherfüllungsweihnachtsmann für die empauerten Prinzessinnen zu spielen und ihnen jene Männer zuzutreiben, die diese wünschen.

Männer müssen definieren, wie sie leben wollen, mit welchen Frauen sie leben wollen.
Wenn sie sich, um adäquate Frauen zu finden, ändern wollen, gut.
Wenn nicht und sie finden keine adäquaten Frauen, auch gut.

DAS IST ALLEIN IHRE ENTSCHEIDUNG.

Und kein Hurrelmann und kein femizentrischer Staat hat ihnen da mit moralisierendem Tremolo dreinzureden.

Erst recht nicht, wenn er darauf verzichtet, in gleicher Weise Frauen zu ermahnen, sich gefälligst auch den Wünschen der Männer anzupassen.

Genau das aber tut Herr Hurrelmann nicht.
Und der femizentrische Staat auch nicht.

Beide billigen sie alleine der Frau die Richtlinienkompetenz für ihre UND die Lebensgestaltung der Männer zu.

Ich tue das nicht.
Weshalb mir diese einseitigen Jeremiaden gehörig auf die Eier gehen.

Es ist das gute Recht der Männer, die modernen Frauen nicht zu wollen, sowie es das gute Recht der Frauen ist, die "altmodischen" Männer nicht zu wollen.

Auch hier aber sind Männer nicht gleichberechtigt, nicht für Herrn Hurrelmann, nicht für den femizentrischen Staat, der auschließlich von der Frau her und zum Wohle der Frau hin denkt und handelt.

Frauen dürfen die "altmodischen" Männer nicht wollen, werden darin unterstützt, dafür als emanzipiert und modern gelobt.

Männer dürfen die "modernen" Pauernarzisstinnen nicht nicht wollen.
Sie werden dafür getadelt, sollen sich gefälligst den Frauen anpassen, sollen sich ändern.

Männern wird das Recht, die Frauen, die sich auf dem Partnermarkt anbieten, nicht zu wollen, nicht zugestanden.
Frauen wird das Recht, die Männer, die sich auf dem Partnermarkt anbieten, nicht zu wollen, sehr wohl zugestanden.

Wenn Frauen keine ADÄQUATEN Männer finden, ja, dann sind natürlich nicht die Wünsche der Frauen schuld, sondern, wer hätte das gedacht, DIE MÄNNER, die nicht so sein wollen wie Frauen sie wünschen


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