OT: Kindeswohl ist beliebig, Blei in Kinderschmuck unterliegt keiner Begrenzung
Wenn man betrachtet wie unsere Politiker ein Jugendschutzgesetz erarbeiten, das mehr als Zensurgesetz zu betrachten ist, angeblich alles zum Wohl der Kinder, dann versteht man das Folgende nicht mehr:
Trotz dringender Warnungen von Experten sieht die Europäische Union bei der Bleigefährdung in Kinderschmuck keinen Handlungsbedarf. In der neuen EU-Spielzeugrichtlinie, die ab Mitte nächsten Jahres in Deutschland angewendet werden muss, ist Kinderschmuck ausdrücklich ausgenommen. Und das obwohl Untersuchungsämter und Toxikologen vor hohen Bleikonzentrationen in Kinderschmuck warnen. Das berichtete das ARD-Magazin MONITOR in seiner Sendung vom 09.12.2010 (Das Erste, 22.00 Uhr). Das Schwermetall Blei kann zu Hirnschäden und Entwicklungsstörungen führen und bei Verschlucken sogar zum Tod.
Das niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat in den letzten Jahren knapp 250 in Deutschland vermarktete Kinderschmuckartikel auf ihren Bleigehalt geprüft. "Fast 30 Prozent davon wiesen Bleikonzentrationen auf, die über den in den USA geltenden Höchstwerten lagen", erklärt Oliver Schmidt, staatlicher Produktprüfer, gegenüber MONITOR. In einem Fall lag der Bleigehalt eines Kettenanhängers bei rund 68 Prozent. "Verbraucher haben keine Chance, den hohen Bleigehalt der Schmuckstücke zu erkennen, weil sie meistens verchromt oder kindgerecht gefärbt sind.". In den USA ist 2006 ein vierjähriger Junge nach dem Verschlucken eines bleihaltigen Kettenanhängers durch eine Bleivergiftung gestorben.
Produktprüfer und Verbraucherschützer hatten sich von der neuen EU-Spielzeugrichtlinie eine gesetzliche Regelung für Blei in Kinderschmuck erhofft, weil im ersten Entwurf der Richtlinie Kinderschmuck nicht als Ausnahme gekennzeichnet war. In der endgültigen Fassung wurde Kinderschmuck dann aber wieder explizit ausgenommen. "Dies ist keine Regelung im Sinne des vorsorgenden Verbraucherschutzes", erklärt Oliver Schmidt.
Auf Nachfrage erklärt eine Sprecherin der Generaldirektion "Unternehmen und Industrie" der Europäischen Kommission, es reiche aus, dass Kinderschmuck der "Richtlinie über die allgemeine Produktsicherheit" folgen müsse. Dies sehen deutsche Produktprüfer als nicht ausreichend an: "Das ist für uns nicht verständlich, denn in dieser Richtlinie ist kein Grenzwert für Blei in Kinderschmuck vorgeschrieben," erklärt der staatliche Produktprüfer Oliver Schmidt.
http://jugendhilfeportal.de/wai1/showdbdb.asp?action=view&db=3&ThemaID=4&c_msgid=DE0010011690
Rainer
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![[image]](Info/Img/feminismus-gegen-frau-kl-1.png)
Kazet heißt nach GULAG jetzt Guantánamo
Jungs brauchen keinen künstlichen Schmuck...
Informator, Saturday, 18.12.2010, 14:09 (vor 5507 Tagen) @ Rainer
...und um die Mädchen ist es nicht schade.
Ja, ich bin nun eimal so frech.
Damit sage ich aber nicht, daß Kinder selektiv vergiftet werden sollten. Nein, ich sage nur: Wir sollten mindestens genauso einseitig und penetrant für die Belange des männlichen Geschlechts eintreten wie die Weiber für das ihre. Sind wir denn weniger wert?
Und für den Fall, daß mich der Max aus B. über christliche Glaubens-Grundsätze belehren möchte (das tut er gelegentlich), antworte ich vorsorglich:
Es heißt nicht,
"Liebe deinen Nächsten mehr als dich", sondern:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" !
Darin ist unausdrücklich enthalten, daß die Eigenliebe die Voraussetzung für die Fremdliebe ist, was immer einen gewissen Überschuß erfordert. "Wie dich selbst" heißt also nicht quantitative Gleichheit, sondern verträgt sich sehr wohl mit einer Rangunterschiedlichkeit.
Gruß
trel
Informator braucht einen Betreuer!
__V__, Bavaria, Saturday, 18.12.2010, 19:09 (vor 5507 Tagen) @ Informator
...und um die Mädchen ist es nicht schade.
Ja, ich bin nun eimal so frech.
Süß, wie du dich da beschreibst.
Meinst du nicht, dass "frech" ein bißchen .... äh, übertrieben ist?
"Gerecht" würde es doch aus _deiner Sicht eher treffen!
Damit sage ich aber nicht, daß Kinder selektiv vergiftet werden
sollten. Nein, ich sage nur: Wir sollten mindestens genauso
einseitig und penetrant für die Belange des männlichen Geschlechts
eintreten wie die Weiber für das ihre. Sind wir denn weniger wert?
Sind wir denn weniger ... äh, gerecht wie die Feministinnen?
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" !
Darin ist unausdrücklich enthalten, daß die Eigenliebe die Voraussetzung
für die Fremdliebe ist, was immer einen gewissen Überschuß erfordert.
"Wie dich selbst" heißt also nicht quantitative Gleichheit, sondern
verträgt sich sehr wohl mit einer Rangunterschiedlichkeit.
Du bist so lustig.
Erstaunlich, wie du dich selbst interpretierst.
Ich geb dir mal wieder ein schwieriges Beispiel:
Der Baum ist so groß wie das Haus.
Heißt das nun, dass der Baum nicht so groß wie das Haus sein muss?
Deiner Erklärung bzgl. Quantität und Rangunterschiedlichkeit :$ müsste eine Formulierung vorausgehen, die in etwa so gehen könnte:
Liebe Deinen Nächste fast so sehr und so oft wie Dich selbst.
___
Übrigens: Ich bin überzeugt davon, dass du auf einer Gehaltsliste aus der GM-Ecke bist!!! Du musst vertraglich jeden Tag mehrere derartige Beiträge hier schreiben. Oder?
--
``´´``´´``´´``´´``´´``´´
Antifeminismus ![[image]](http://www.smilies-paradies.de/smileys/lachende/animierte-smilies-lachende-048.gif)
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Pfui!
Sophie X, Saturday, 18.12.2010, 19:16 (vor 5507 Tagen) @ Informator
...und um die Mädchen ist es nicht schade.
Es handelt sich um KINDER!
Wie tief muss man eigentlich sinken, um ein derartig menschenverachtendes Bild vor seinem Auge zu tragen.
Steigen Sie wieder in die Gosse hinab, aus der Sie gekrochen kamen!
ohne Gruß
Sophie X - angeekelt
Als Frau würde ich auch "Pfui!" rufen und vom Kindeswohl reden [kT]
Informator, Saturday, 18.12.2010, 19:47 (vor 5507 Tagen) @ Sophie X
- kein Text -
Pfui! - dem stimme ich zu
Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Saturday, 18.12.2010, 19:49 (vor 5507 Tagen) @ Sophie X
bearbeitet von Leser, Saturday, 18.12.2010, 20:01
Wie tief muss man eigentlich sinken, um ein derartig menschenverachtendes
Bild vor seinem Auge zu tragen.
Es ist schlichtweg Ekel erregend, was dieser Gutmensch im Rächergewand von sich gibt. Ich empfinde es als neurotisch - wäre da nicht die Pathologie eines sich ungeliebt fühlenden Narzissten dahinter. Ein Vergifter imho - was schlimm genug ist.
Man kann sich in der Sache streiten und man kann sich geschlechterseitig die Köpfe einhauen. Und Menschen können disputieren, ob nun alles soziologisch oder biologisch ist.
Aber SOWAS geht garnicht, Hörr Informator! Sowas widert einfach nur an!
--
Eine bestimmte Sorte Mensch (meist weiblich) hat mir den Krieg erklärt
- und ich gehe da jetzt hin zusammen mit "Sunzi" (500 ante Christum natum)
Pfui!
Flint
, Monday, 20.12.2010, 08:59 (vor 5505 Tagen) @ Sophie X
bearbeitet von Flint, Monday, 20.12.2010, 09:04
Es handelt sich um KINDER!
Sagst Du das auch zu den Femfaschtussen die ihre ungeborenen Kinder millionenfach killen und diejenigen, die auf die Welt kommen bereits als Kleinstkind in Kinderdeponien abkippen?
Machen wir uns nichts vor, am meisten unter dem Feminismus leiden die Kinder. Sie sind die Hauptleidtragenden. Auf ihrem Rücken findet der feministische Krieg gegen die Männer, die Familie und die Gesellschaft statt. Sie sind die Zielgruppe, die sich am wenigsten wehren kann.
Wie tief muss man eigentlich sinken, um ein derartig menschenverachtendes
Bild vor seinem Auge zu tragen.
Auf die Stufe von Feministinnen, Genderideologen, Kollektivisten und deren ideologisch verseuchte, herzlos gewordenen Opfer (diejenigen, die dem Feminismus auf den Leim gehen).
Ich verstehe Lentzes Intention so, daß wir anfangen müssen, gegen die bevorzugten Zielgruppen der Femanzen mindestens genauso hartherzig und grausam Stellung zu beziehen wie sie gegen uns Männer und gegen Jungen eingestellt sind. Es ist zumindest rhetorisch ein, auch meiner Meinung nach, richtiger Standpunkt bzw. einen Versuch wert.
Wir müssen eigentlich ganz offen das Gegenteil dieser Mißgeburten befürworten, nämlich die Unterdrückung des Weibervolkes. Erst wenn wir sie unterworfen haben, können wir ihnen wieder die Freiheiten geben und zugestehen, die sie verdienen und ihnen vom menschlichen her zustehen.
Im Moment geht es darum, dieser Hydra mehr Köpfe abzuschlagen als nachwachsen können.
Ich bin mittlerweile für einen absoluten und offenen Geschlechterkrieg. Wir haben ihn sowieso schon und zwar halb versteckt, halb offen und zwar seit 40 Jahren, einseitig gegen uns Männer und Jungen sowie gegen normale Familien und normale Frauen und Mädchen (es ist für Mädchen auch nicht gut, wegen ihres Geschlechts bevorzugt zu werden).
Mir reicht es. Schlagen wir den ganzen feministischen Dreck endlich nieder.
Je früher wir das machen desto weniger Tote und Leid wird es noch geben müssen.
Flint
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Der Maskulist
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Familienpolitik
Pfui!
Krankenschwester, Monday, 20.12.2010, 10:21 (vor 5505 Tagen) @ Flint
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![[image]](http://666kb.com/i/bkg52g0d2yeo4bids.jpg)
Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)
Pfui!
Flint
, Monday, 20.12.2010, 10:49 (vor 5505 Tagen) @ Krankenschwester
Ja, es kann sein, daß man etwas "bestialisch" sein muß wenn man gegen eine Bestie kämpft und gewinnen will.
![[image]](http://www.abload.de/img/siegfriedfafnerlra9.jpg)
Übrigens hat man festgestellt, daß es nur dann vorkommt, so zu werden wie das, was man bekämpft, wenn man den Kampf verliert (bzw. nicht gewinnt). Das geht sogar bis in Bereiche wie dem Sozialamt, deren Mitarbeiter nehmen teilweise die Persönlichkeitsmerkmale von Asozialen an (weil sie das Problem nicht in den Griff bekommen). Bei Psychiatern ist es ebenso. Da sie Geisteskrankheiten nicht heilen können (davon gehe ich mal aus), unterliegen sie ihnen und stecken sich quasi an. Das geht bis hinein in gewonnene bzw. verlorene Kriege, bei denen das besiegte Volk die Persönlichkeitsmerkmale des Siegervolkes annimmt.
Im umgekehrten Fall war es damals möglich, daß Ärzte durch Krankenlager mit ansteckenden Krankheiten gehen konnten ohne sich anzustecken. Sie hätten ein Gegenmittel gehabt.
Du bist Krankenschwester. Dann kennst Du sicher auch Chirurgen. Ich kannte mal eine Chirurgin, die hatte einen eiskalten Blick. Kam vielleicht von dem Job...
Flint
--
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Der Maskulist
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Familienpolitik
Pfui!
DvB, Monday, 20.12.2010, 16:39 (vor 5505 Tagen) @ Flint
Je früher wir das machen desto weniger Tote und Leid wird es noch geben
müssen.
Ich stimme dem einerseits zu, gebe aber sehr wesentlich zu bedenken, daß die Weiber nicht der eigentliche Feind sind. Es ist mit ihnen wie mit Deinem Kind, das man schwer bewaffnet und mit schlimmen Lügen gegen Dich aufgehetzt hat
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![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
LOL
DvB, Sunday, 19.12.2010, 11:01 (vor 5506 Tagen) @ Informator
Es heißt nicht,
"Liebe deinen Nächsten mehr als dich", sondern:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" !
Wobei insbesondere noch festzustellen ist, daß es da auch nicht etwa heißt:
"Liebe deine Nächstin wie dich selbst." sondern:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"!

Schriftgelehrte sind zuweilen rechte Komiker...

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![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
LOL
Chato, Sunday, 19.12.2010, 14:22 (vor 5506 Tagen) @ DvB
Wobei insbesondere noch festzustellen ist, daß es da auch nicht etwa heißt:
"Liebe deine Nächstin wie dich selbst." sondern:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"!
Treffend erkannt.
Dieser Narzißt liebt sich wie seinen Nächsten, sofern er dazu fähig wäre, denn er ist ja sein einziger Nächster, und andere Nächste hat er keine: Das ist Lentzes antichristliches "Christentum".
Eine "Ladung Kot" (Kader Loth), eine übelkeiterregende Aule zum Ausspeien!
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Nick
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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.
LOL
DvB, Sunday, 19.12.2010, 20:01 (vor 5506 Tagen) @ Chato
Dieser Narzißt liebt sich wie seinen Nächsten, sofern er dazu fähig
wäre, denn er ist ja sein einziger Nächster, und andere Nächste hat er
keine: Das ist Lentzes antichristliches "Christentum".Eine "Ladung Kot" (Kader Loth), eine übelkeiterregende Aule zum
Ausspeien!
Du scheinst ihn ja nicht besonders zu mögen. :D
Wie kommst Du drauf?
--
![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
LOL
Informator, Sunday, 19.12.2010, 15:46 (vor 5506 Tagen) @ DvB
Wobei insbesondere noch festzustellen ist, daß es da auch nicht etwa
heißt:
"Liebe deine Nächstin wie dich selbst." sondern:
"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"!
Danke, sehr richtig! Genderismus gab es damals noch nicht.
"Wie dich selbst", das heißt: Man kann niemanden lieben, wenn man sich selber haßt. Wir alle sind Ebenbild Gottes, wenn auch mehr oder weniger unvollkommen. Wer in diesem Sinne an seiner eigenen Selbstverkommnung arbeitet, der hilft damit auch anderen.
Gruß
trel
LOL
DvB, Sunday, 19.12.2010, 19:58 (vor 5506 Tagen) @ Informator
"Wie dich selbst", das heißt: Man kann niemanden lieben, wenn man sich
selber haßt.
Nicht sehr logisch. Das Gebot setzt viel eher Eigenliebe als Selbstverständlichkeit voraus. Wahrscheinlich gab es da noch keine Züchologen, die auf die bescheuerte Idee gekommen sind, daß man sich auch selber hassen könnte. Und wahrscheinlich auch keine gelangweilten Degeneraten, die das auch tatsächlich getan haben.
Wahrscheinlicher liegt der Fokus aber vielmehr auf der Art, wie man sich liebt. Also z.B. nicht sexuell, nicht wie Du Deinen Besitz liebst oder wie Du es liebst, dumme Sprüche zu klopfen. Ich schätze, um das sicher zu deuten, reicht eine Übersetzung nicht aus.
In dem Sinne bekäme schließlich auch der Haß/Selbsthaß durchaus eine Bedeutung. Denn man kann etwas an sich hassen und soll das dann auch an den anderen hassen.
Was die Geschichte mit dem 'gewissen Überschuß' angeht, kann ich die nicht nachvollziehen. Und wenn Du von meiner Deutung ausgehst, sollte klar sein, daß der, an dem Du dasselbe zu lieben und dasselbe zu hassen hast, wie an Dir selbst, und das auch noch im gleichen Maße, auch den gleichen Rang hat. Verträgt sich also auch so sehr gut mit Rangunterschiedlichkeit.
Wir alle sind Ebenbild Gottes, wenn auch mehr oder weniger
unvollkommen. Wer in diesem Sinne an seiner eigenen Selbstverkommnung
arbeitet, der hilft damit auch anderen.
Käme drauf an, welchen Gottes. Das Ebenbild eines brennenden Gestrüpps bin ich definitiv nicht. :P Und auch nicht das eines Gottes, der Sklaventugenden wie 'andere Wange hinhalten' verbreitet.
Ich glaube, Jesus - sofern es ihn gegeben hat - war ein Mann, der bestimmte ewige Gesetze erkannt hat. (Wie viele Religionsstifter vor ihm.) Man darf nur nicht den Fehler machen, ihn mit der zusammengefälschten Bibel zu verwechseln. Und nicht, sich uninspiriert in irgendwelche Textstellen verbeißen. Das geht schon damit los, daß es völlig absurd ist, 'Du sollst' als Gebot aufzufassen. Das ist Sklavendenken. Vielmehr ist es ein Rezept, wie man ein Gott wird. Ich glaube nicht, daß man damit 'auch anderen hilft' - ich glaube, daß man damit der Verkörperung des Göttlichen hilft. In sich und in anderen, die nach derselben Verkörperung streben, weil sie eben das Göttliche lieben und nicht das Primitive, Gewöhnliche und Niederträchtige
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![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
LOL
Informator, Sunday, 19.12.2010, 20:42 (vor 5506 Tagen) @ DvB
Man darf nur nicht den Fehler machen, ihn mit der zusammengefälschten
Bibel zu verwechseln. Und nicht, sich uninspiriert in irgendwelche
Textstellen verbeißen.
Du hast Vieles angeschnitten, da gäbe es eine Menge zu sagen. Wobei ich mir in so manchen Sachen aber auch noch gar nicht so sicher bin.
Wir alle - fast alle - haben das Problem, daß die christliche Religion für uns sehr schwer verständlich geworden ist. Diejenigen, welche in Mitteldeutschland aufwuchsen, haben ja schon mal keinen Religionsunterricht mehr gehabt. Zudem ist die christliche Religion die am schwersten zu begreifende überhaupt, weshalb die Apostel, als sie in Europa zu lehren begannen, auch alle für bekloppt (ja z.T. für besoffen) gehalten worden sind. Wie kann etwa ein Gott gekreuzigt werden? Warum läßt er es überhaupt soweit kommen? Anders gesagt: Wie kann einer, der sich für allmächtig ausgibt, zugleich völlig hilflos sein, ohne sich für alle Zukunft unmöglich zu machen und vergessen zu werden?
Man kann alles natürlich auch psychologisch erklären, aber das führt in der Regel nicht weit. Die Psychologen von heute sind ja auch nichts weiter als degenerierte und verwissenschaftlichte Priester und Beichtväter. Mit Stundenlöhnen, die denen von Prostituierten entsprechen. Wobei Prostituierte die besseren Beicht"mütter" sein sollen, wie ich hörte.
Hinzukommt, daß die gelehrte Theologie heute fast durchgehend atheistisch ist. Ich meine nicht die Religionswissenschaft, sondern die konfessionelle Theologie. Von denen glaubt fast keiner noch an Gott, oder wenn, dann irgendwie und solala.
Ich bin seit vielen Jahren dabei, den Zugang zum Christentum zu finden, aber ich kann dir sagen, es ist schwieriger, als sich in höhere Mathematik einzuarbeiten. Die offene und zynische Ablehnung, die einem bei diesem Thema oft entgegenschlägt, macht es einem auch nicht gerade leichter, das halbwegs Verstandene dann vorzutragen.
Gruß
trel
LOL
DvB, Monday, 20.12.2010, 06:38 (vor 5505 Tagen) @ Informator
Zudem ist die christliche Religion die am schwersten zu
begreifende überhaupt, weshalb die Apostel, als sie in Europa zu lehren
begannen, auch alle für bekloppt (ja z.T. für besoffen) gehalten worden
sind. Wie kann etwa ein Gott gekreuzigt werden? Warum läßt er es
überhaupt soweit kommen? Anders gesagt: Wie kann einer, der sich für
allmächtig ausgibt, zugleich völlig hilflos sein, ohne sich für alle
Zukunft unmöglich zu machen und vergessen zu werden?
Nee, Kreuzigung ist eher der Klassiker in der Religionsbranche: http://www.youtube.com/watch?v=mrN6tGUkle8#t=3m0s ;)
Der oberflächliche Inhalt einer Religion ist sicherlich wenig bedeutsam dafür, für wie bekloppt die Anhänger angesehen werden. Aber als das Christentum nach Rom kam, wurde es die Religion der Sklaven und hat darum viel Sklavengeist intus bekommen. Später hat Kaiser Konstantin es zur Staatsreligion mit Gottesgnadentum umgebaut. Wodurch es wieder aristokratischen Geist abbekam.
Du mußt Dir generell mal vergegenwärtigen, wozu Religionen gebraucht werden: sie sollen eben Transzendenz herstellen. Ein Stoff, ohne den Kulturen nicht existieren können.
Ich bin seit vielen Jahren dabei, den Zugang zum Christentum zu finden,
aber ich kann dir sagen, es ist schwieriger, als sich in höhere Mathematik
einzuarbeiten. Die offene und zynische Ablehnung, die einem bei diesem
Thema oft entgegenschlägt, macht es einem auch nicht gerade leichter, das
halbwegs Verstandene dann vorzutragen.
Wundert Dich das? 1789er Abschaum halt. Aber mit dem II. Vatikanischen Konzil hat sich das Christentum selber abgeschossen
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![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
LOL
Krankenschwester, Monday, 20.12.2010, 07:20 (vor 5505 Tagen) @ DvB
Wie es dich nur nicht anwidert, wie dir die Stiefeln geleckt werden..
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Unmenschlichkeit - eine bemerkenswerte charakteristische Eigenschaft des Menschen.
(Ambrose Gwinnet Bierce)
hm?
DvB, Monday, 20.12.2010, 13:31 (vor 5505 Tagen) @ Krankenschwester
Wie es dich nur nicht anwidert, wie dir die Stiefeln geleckt werden..
Gehts etwas weniger dadaistisch? :o
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![[image]](Info/Img/hans-blueher-1916.gif)
Reden wir Klartext !
Informator, Monday, 20.12.2010, 14:26 (vor 5505 Tagen) @ DvB
Wie es dich nur nicht anwidert, wie dir die Stiefeln geleckt werden..
Gehts etwas weniger dadaistisch? :o
Ich erkläre es dir mal.
Chato hatte angenommen, dich als Bundesgenossen gegen mich zu haben, und geschrieben:
Treffend erkannt.
Dieser Narzißt liebt sich wie seinen Nächsten, sofern er dazu fähig wäre, denn er ist ja sein einziger Nächster, und andere Nächste hat er keine: Das ist Lentzes antichristliches "Christentum".
Eine "Ladung Kot" (Kader Loth), eine übelkeiterregende Aule zum Ausspeien!
dann aber gemerkt, daß er voreilig geurteilt bzw. dich gar nicht richtig gelesen hat. Etwas später machte er dann seine Fehleinschätzung und seine unchristliche Pöbelei (scheinbar) ungeschehen durch einen halbwegs vernünftigen Beitrag.
Krankenschwester hat es nicht so schnell verstanden. Sie ist jetzt sauer auf dich und sieht in dir einen Stiefellecker, weil du den Erwartungen von Chato und von ihr nicht gerecht geworden bist. Du hättest mich ebenfalls anpöbeln müssen. Jetzt bist du bei diesem goldigen Weib "unten durch". Selber schuld! Dein Fehler! 
trel
Terenze, du bist unübertrefflich
Krankenschwester, Monday, 20.12.2010, 14:56 (vor 5505 Tagen) @ Informator
Ich erkläre es dir mal.
Krankenschwester hat es nicht so schnell verstanden. Sie ist jetzt sauer
auf dich und sieht in dir einen Stiefellecker,
Falsch. Du bist der Stiefellecker, der jedem nachrennt, der dir auch nur ein Deut Anerkennung oder wenigstens Aufmerksamkeit schenkt. Wenn es auch Femanze wäre, hättest ihr auch Stiefletten geleckt
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(Ambrose Gwinnet Bierce)
Antichrist
DvB, Monday, 20.12.2010, 14:58 (vor 5505 Tagen) @ Informator
Du hättest mich ebenfalls
anpöbeln müssen. Jetzt bist du bei diesem goldigen Weib "unten durch".
Selber schuld! Dein Fehler!
Sau! Sau! Dreckschwein! Besser? :P
Du solltest nicht Weiber erklären. Wenn sies selbst nicht zuwege bringen - ihr Problem.
Was Chato eigentlich gegen Dich hat, ist mir nicht klar. Du bist also der Antichrist. Hmhm
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Antichrist
Chato, Monday, 20.12.2010, 20:21 (vor 5505 Tagen) @ DvB
Was Chato eigentlich gegen Dich hat, ist mir nicht klar. Du bist also der Antichrist. Hmhm.
Um von mir eine Antwort auf deine Frage zu erhalten, was ich gegen ihn habe, müßtest du erst in Vorleistung treten und mir zum Beispiel das oder das (ich könnte 100 weitere Beispiele aus der Vergangenheit nehmen) so vorlesen, daß ich danach keinen Grund hätte, mich schwer beleidigt zu fühlen. Wenn dir das gelingt, kriegst du eine Antwort. Wenn nicht, nicht - weil sie sich dann nämlich erübrigt.
Das geht hier so seit sechs Jahren, und es hat nicht eine einzige, leise Andeutung gegeben, daß er womöglich doch einmal anderen Sinnes werden könnte. Ich habe ihm anfangs geduldig Rabatt gegeben, und danach sogar Kredit, aber das alles ist ohne jedes Ergebnis verlaufen. Er inszeniert monomanisch sein exaltiertes Ego als den Mittelpunkt der Welt aller anderen, denen irgendwann einfach nichts anderes übrigbleibt, als ihn, sofern sie gerne ihr eigenes Leben an ein eigenes Ende bringen möchten, als unrettbaren Fall seinem selbstgewählten, traurigen Schicksal zu überlassen.
Der Klepper, auf dem er durch die Gegend reitet, ist schon längst gestorben, verwest und entbeint, und wenn er damit irgendwo aufkreuzt und wiedermal auf das seit Jahren ausgeblichene Gerippe eindrischt: "Schneller! Weiter! Höher!", bin ich halt wieder irritiert, so wie immer, und meide seine "Person" inzwischen, soweit das rein technisch gesehen in einem Diskussionsforum möglich ist.
Er macht ja gar nicht, was er macht, sondern alle anderen machen das mit ihm, und er ist deren Opfer. Er ist wirklich der "unabsichtlichste" Mensch, den ich kenne! Ich habe jede "Kommunikation" mit ihm rundweg und für immer eingestellt. Ich bin schließlich nicht die Mickey Mouse in seinem Walt Disney Film. Worüber sollte ich mit ihm denn bitte "reden"? Über Onkel Dagoberts 5728ste Erkenntnis über Walt Disney, die aber eh immer ein und dieselbe ist und für den übrigen Schleim um den Onkel herum nur hochmütige Herablassung übrighat? Ich rede doch auch nicht mit Radioapparaten oder mit DVD-Playern, wenn sie ständig denselben Film abnudeln, und die Frage danach, warum sie das eigentlich machen, in alle Ewigkeit ohne Antwort bleibt. Den Grund dafür kenne ich natürlich, im einen, wie im anderen Fall.
"Der Antichrist"? Dafür ist er viel zu banal und sowieso ein Massenphänomen dieser letzten Tage. Selbstverliebte Egomanie ist nun einmal der Inbegriff des Anti-Christlichen schlechthin, und sie füllt sein armes Wesen bis in die kleinsten Ritzen aus. Es gibt schlicht nichts anderes mehr. "Dient einander!", sagt Jesus Christus, der eine dem andern, demütig, wechselseitig und in Liebe. Das sei das "Reich Gottes", sagt er. Und das stimmt!
Dagegen immerzu hochmütig zu verstoßen, nenne ich kotig, aulig und widerwärtig ohne Ende, denn das vernutzt einen lebendigen Menschen für die monotone Drehbewegung eines selbstverliebten Roboters. Wenn er darin verharrt, und dazu ist er wohl fest entschlossen, dann ist und bleibt seine traurige Lage so hoffnungslos wie die des Narziß, der sich unsterblich in sein Spiegelbild verliebt hat. Fehlgeleiter geht es gar nicht! Aber sag ihm das mal als ganz normaler Untermensch... 
Ein Narzißt ist ja kein "Opfer seines Narzißmus", denn das schließt sich logischerweise aus, sondern er tut, was er tut, und treibt frivolsten Schabernack mit jedem, den er dabei irgendwie zu greifen kriegt. Er hat eine absolut autodestruktive Entscheidung getroffen, in die er nun gerne jeden andern mit hineinzöge. Das ist ein Schwarzes Loch, dessen Ereignishorizont tunlichst kein anderer Mensch überqueren sollte, denn das wäre eine Reise ohne Wiederkehr. Leider hält er sich selbst für Jesus Christus und ist fest davon überzeugt, daß ein größeres Glück keinem andern widerfahren könnte, als ihm begegnet zu sein. Daran glaube ich natürlich nicht und setze meine irdische Pilgerschaft deshalb gelassen auf anderen Wegen fort: Der ewigen Heimat zu!
)
Der Lentze sagt durchaus richtige Dinge - aber auch viel Grundverkehrtes, und Banales ohne Ende sowieso. Vom Wichtigsten aber schließt er sich selbst rachsüchtig aus: Erster Korinther, 13. Kapitel.
"Sólo Dios basta!" Schepperndes Blech hingegen braucht niemand.
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Nick
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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.
Juan Donoso Cortés
Chato, Monday, 20.12.2010, 12:22 (vor 5505 Tagen) @ DvB
bearbeitet von Chato, Monday, 20.12.2010, 12:27
Wundert Dich das? 1789er Abschaum halt. Aber mit dem II. Vatikanischen
Konzil hat sich das Christentum selber abgeschossen.
Das mit dem "sich" ist verkehrt, denn dieses "sich" ist ewig, transzendent und nicht von dieser Welt. Das II. Vatikanische Konzil war der Einbruch des 1789er-Abschaums in die katholische Kirche - wahrlich eine säkulare Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Aber für wen denn? Für das Christentum etwa? Oder für die, die keine Christen mehr sein möchten? Schau dir einfach den Zustand dieser Welt an, und dann weißt du haarscharf, für wen das eine Katastrophe bedeutet. Und für wen nicht.
Ich habe, was das "Abschießen des Christentums" angeht, eine ganz andere Ansicht als du, denn ich betrachte es vom Ewigen und Transzendenten her. Aus dieser Perspektive gelangt das Christentum gerade zur Herrschaft. Paradox, aber bloß für einen, der glaubt, der Pöbel "herrsche". Das kann er gar nicht! Das Christentum ist nicht abgeschossen, sondern klein geworden. Und das ist letztlich gut und nicht schlecht. Ich bin nunmal königstreu, und dieser König heißt Jesus Christus. Ja, es gibt welche, die das alles so herum sehen... 
Über die Frage, was "katholisch" bedeutet, namentlich römisch-katholisch, wie es bis zum II. Vatikanischen Konzil bestand, sei dir ein fundamentales Werk darüber zur Lektüre empfohlen: Essay über den Katholizismus, den Liberalismus und den Sozialismus von Juan Donoso Cortés (1851). Ich vermute, du läsest dieses Buch mit dem allergrößten Gewinn, so du es tätest.
Und, nein, ich habe wahrlich keine "Sehnsucht nach der Vergangenheit".
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Nick
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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.
Juan Donoso Cortés
DvB, Monday, 20.12.2010, 14:49 (vor 5505 Tagen) @ Chato
Das mit dem "sich" ist verkehrt, denn dieses "sich" ist ewig, transzendent
und nicht von dieser Welt. Das II. Vatikanische Konzil war der Einbruch des
1789er-Abschaums in die katholische Kirche - wahrlich eine säkulare
Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes.
Hm, tchja, wie formuliere ich es besser...?
Ich rede halt von der Kirche. Denn auf die kommt es mir bei dem Christentum - wenigstens im hier vorliegenden Zusammenhang - an. Denn die war ja bis dahin noch Kulturträger. Und hätte man dieses Kulturträgertum, das ihren Lebensnerv ausmachte, von außen her abschießen können? Wohl kaum. Nur von innen. Was impliziert, daß man, wenn schon nicht selbst geschossen, so doch den Schützen hineinließ. Darum sage ich schon mit Bedacht: es war sehr wohl eine Selbstentleibung.
Was das - sozusagen von seiner Verkörperung nun abgetrennte - Christentum betrifft, bezweifle ich, daß es überdauern wird und vielleicht einen neuen Körper ausbilden kann. Aber ich bin auch kein Christ und sehe in einer Religion in erster Linie ihre kulturschöpferische Kraft.
Aber für wen denn? Für das Christentum etwa?
Das kommt wohl darauf an, was Du unter dem Christentum noch verstehst.
Oder für die, die keine Christen mehr sein möchten?
Schau dir einfach den Zustand dieser Welt an, und dann weißt du
haarscharf, für wen das eine Katastrophe bedeutet. Und für wen
nicht.
Für die Kultur ist es natürlich so oder so eine Katastrophe.
Ich habe, was das "Abschießen des Christentums" angeht, eine ganz andere
Ansicht als du, denn ich betrachte es vom Ewigen und Transzendenten her.
Aus dieser Perspektive gelangt das Christentum gerade zur
Herrschaft. Paradox, aber bloß für einen, der glaubt, der Pöbel
"herrsche". Das kann er gar nicht! Das Christentum ist nicht abgeschossen,
sondern klein geworden. Und das ist letztlich gut und nicht
schlecht. Ich bin nunmal königstreu, und dieser König heißt Jesus
Christus. Ja, es gibt welche, die das alles so herum sehen...
Naja, der Pöbel herrscht nicht, er wütet. Herrschen wird, nach Deiner Lesart, wohl eher der Teufel.
Das Problem mit Deinem König ist wohl: sein Reich ist nicht von dieser Welt.
Denn soweit damit in Deinen Augen offenbar nicht eine Geisteswelt gemeint ist, die diese Welt bestimmen soll, so wie es die Kirche einst getan hat, kann ich damit wenig anfangen und bezweifle eher, daß Christus sowas gemeint hat.
Über die Frage, was "katholisch" bedeutet, namentlich
römisch-katholisch, wie es bis zum II. Vatikanischen Konzil
bestand, sei dir ein fundamentales Werk darüber zur Lektüre empfohlen:
Essay
über den Katholizismus, den Liberalismus und den Sozialismus von
Juan Donoso
Cortés (1851). Ich vermute, du läsest dieses Buch mit dem
allergrößten Gewinn, so du es tätest.
Danke. Hast Du das auch als PDF oder so?
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LOL
Flint
, Monday, 20.12.2010, 11:17 (vor 5505 Tagen) @ Informator
Die Psychologen von heute sind ja auch nichts weiter
als degenerierte und verwissenschaftlichte Priester und Beichtväter. Mit
Stundenlöhnen, die denen von Prostituierten entsprechen. Wobei
Prostituierte die besseren Beicht"mütter" sein sollen, wie ich hörte.
Guter Spruch. 
Von denen glaubt fast keiner noch an Gott, oder wenn, dann
irgendwie und solala.
Was heißt das, irgendwie und solala? Wer will für andere bestimmen welches Bild sie sich von Gott machen?
Flint
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Der Maskulist
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Familienpolitik
Unterschied christlich und muslimisch
Informator, Monday, 20.12.2010, 13:11 (vor 5505 Tagen) @ Flint
Was heißt das, irgendwie und solala? Wer will für andere
bestimmen welches Bild sie sich von Gott machen?
Das heißt, ohne Auferstehung. Jesus wäre demnach nichts weiter als ein menschlich sympathischer Moralprediger gewesen, mit einem Herz für Benachteiligte und für Frauen, und zu dumm, um die Folgen seines Handelns für sein Leben abzuschätzen.
Die Muslime haben von ihm eine etwas höhere Meinung; allerdings halten auch sie ihn für einen bloßen Propheten.
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Im Übrigen geht es ja gar nicht darum, zu bestimmen, welches Gottesbild sich Andere zu machen haben.
Wer die Gottessohnschaft Jesu Christi leugnet, darf es tun. Nur ist es sinnlos, wenn er sich dann als Christ bezeichnet. Denn die Muslime glauben ja auch an Jesu physische Existenz damals, aber das macht sie nicht zu Christen.
Das Christentum ist die theologisch komplizierteste, am schwersten verständliche aller Religionen. Islamische Theologie ist die Reduktion - die Rückführung - der christlichen Theologie auf die einfachsten Elemente, die Jeder vestehen kann. Glauben wird da identisch mit Handeln und mit Gemeinschaftszugehörigkeit, und mit Politik. Kein Muslim muß sich fragen lassen, ob er "wirklich" glaubt. Wenn er mitmacht, was alle machen, dann glaubt er, Punkt.
Für den Christen dagegen gehört der Zweifel fast essentiell dazu, jedenfalls als Durchgangsphase. Zurecht kann niemand als gläubiger Christ bezeichnet werden, nur weil täglich zur Messe geht, oder sie als Priester sogar selber durchführt. Es gibt einfach ungläubige Priester, die das auch offen zugeben; sogar solche, die nicht nur an die Auferstehung des Gottessohnes nicht glauben, sondern nicht einmal am Vatergott.
Wenn man sie dann fragt, warum sie weiter als Priester tätig sind, so sagen sie, es sei gesund für sie und für die Schäfchen und für den Staat, an soetwas zu glauben. Sie machen sich zu Handlangern der Brot- und Spiele-Politik: Gebt ihnen Glauben (=Illusionen), dann bleiben sie ruhig.
Manche sagen auch ganz offen, daß es für sie der naheliegendste Weg war, zu einem Brotberuf zu kommen, und daß sie dabei bleiben müßten, weil sie ja nichts anderes gelernt haben.
Der Glaube als Opium fürs Volk - genauso, wie Marx das schon für seine Zeit behauptet, und für die heutige Zeit prophetisch vorausgesagt hat. Nur sah er nicht, daß Krankheit ohne einen gesunden Kern gar nicht möglich ist. Die Krankheit oder Entartung hat kein Eigensein; sie hebt sich sofort selber auf, wenn sie den sie tragenden Organismus vollständig ergriffen hat.
Darum gibt es, wo es Irrtum gibt, immer auch die absolute Wahrheit, umgekehrt nicht. Die Feststellung einer Falschheit, eines Irrtums setzt ein Kriterium voraus, an dem die Feststellung erfolgen kann, und das ist die absolute Wahrheit. Man weiß um sie intuitiv, aber man kann sie selbst nicht fassen.
Philosophisch ausgedrückt:
Die Wahrheit ist das Maß ihrer selbst - und (=zuzüglich) der Falschheit.
Gruß
trel
Unterschied christlich und muslimisch
DvB, Monday, 20.12.2010, 16:01 (vor 5505 Tagen) @ Informator
Das heißt, ohne Auferstehung. Jesus wäre demnach nichts weiter als ein
menschlich sympathischer Moralprediger gewesen, mit einem Herz für
Benachteiligte und für Frauen, und zu dumm, um die Folgen seines Handelns
für sein Leben abzuschätzen.
Doch wäre er. Und zwar einer, der Ewiges erkannt hatte. Ein Unsympath, der nicht Moral gepredigt, sondern von dem Erkannten gesprochen hat und was bewegen wollte. Wie Religionsstifter halt so sind.
Wobei ich kein Theologe bin und mir das halt nur so denke...
K.A., was den Theologen durch die Rübe geht. Aber zumindest dürften sie hebräisch und aramäisch können, um die Urtexte genauer analysieren zu können. Was zuweilen sicherlich interessant wäre - was aber natürlich andererseits auch nicht viel bringt, wenn man bedenkt, daß die Bibel bloß eine Zusammenstellung einiger weniger Schriften aus einem riesigen Fundus ist, die ein wahrscheinlich extrem tendentiöses Bild ergibt. Da ist mit Theologie wohl kaum viel zu retten. Aber es wird zumindest gut bezahlt. :o
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Der Glaube als Opium fürs Volk - genauso, wie Marx das schon für seine
Zeit behauptet, und für die heutige Zeit prophetisch vorausgesagt hat. Nur
sah er nicht, daß Krankheit ohne einen gesunden Kern gar nicht möglich
ist.
Du tust ja gerade so, als hätte der großartig 'gedacht' und nicht bloß dreckig irgendwelchen Schutt zusammengelogen. Übrigens stammt die Formel m.W. von Lenin.
Darum gibt es, wo es Irrtum gibt, immer auch die absolute Wahrheit,
umgekehrt nicht. Die Feststellung einer Falschheit, eines Irrtums setzt ein
Kriterium voraus, an dem die Feststellung erfolgen kann, und das ist die
absolute Wahrheit. Man weiß um sie intuitiv, aber man kann sie selbst
nicht fassen.
Du hast ein Talent, auf wirren Wegen, bei denen ich vielfach widersprechen müßte, zu banalen Feststellungen zu kommen. Wahrscheinlich willst Du die Leuts an Teufelslogik gewöhnen, weil Du der Antichrist bist! :o
Philosophisch ausgedrückt:
Die Wahrheit ist das Maß ihrer selbst - und (=zuzüglich) der
Falschheit.
Also artiger Christ würde ich jetzt sagen: Gott ist Licht und die Finsternis nicht in ihm!
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Religiöser Fundamentalismus
Flint
, Monday, 20.12.2010, 09:30 (vor 5505 Tagen) @ DvB
Käme drauf an, welchen Gottes.
Genau den Einwand habe ich auch sofort gehabt.
Welche Anmaßung, für andere bestimmen zu wollen wer, was oder wie Gott ist.
Scheiß religiöser -in den Fall christlicher- Fundamentalismus. Wer auf seine eigene Religion und deren Gott schwört, kann und soll das gerne tun. Aber FÜR SICH (und seine Gemeinde)!
Hinauszuplärren wer oder wie Gott sei und dies dogmatisch, keinen Widerspruch duldend, daß ist lächerlich und einfach nur einwertige Logik.
Die Dreistigkeit, so zu tun als habe man die Weisheit gepachtet ist absolut hirnrissig.
Brief von Hermann Hesse an Schwester Luise...
Flint
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