Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Feministin heult wegen generischem Maskulinum rum

Gismatis, Basel, Thursday, 16.12.2010, 12:48 (vor 5509 Tagen) @ Manifold

«Dass das generische Maskulinum als solches nicht funktioniert und entgegen aller Beteuerungen von Ewiggestrigen nicht geschlechtsneutral gedacht werden kann, ist ja eigentlich schon lange bekannt.>

Geschlechtsneutral gedacht werden, kann es schon, nur offenbar nicht von einer Feministin. Wer ist hier ewiggestrig?

Feministinnen können einfach nicht Genus und Sexus unterscheiden .

Leider offenbar auch «20 Minuten> nicht:

«Ausserdem ist er bereits Arbeitnehmer und wohnt mit seiner Freundin zusammen.>

Der Satz müsste bei konsequenter Verwendung des generischen Maskulinums lauten: «Außerdem ist er bereits Arbeitnehmer und wohnt mit seinem Freund zusammen.>

Das Problem hier besteht darin, dass die Einzahl suggeriert, es handle sich um einen bestimmten Jugendlichen. Dabei handelt es sich um einen imaginären Durchschnittsjugendlichen, der auch weiblich sein kann. Hier kann ich den Ärger dieser Feministin nachvollziehen.

Doch es bleibt dabei: Das generische Maskulinum ist zwar nicht unproblematisch, aber es gibt keine sinnvollere Alternative.

Nur eine Abschaffung der weiblichen Formen könnte das Problem der fehlenden Symmetrie lösen.

Gismatis

--
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