Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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MannDat Analyse: Rechenfehler in der OECD-Armutsstudie -> Väter werden "reich" gerechnet

Robert ⌂, München, Wednesday, 15.12.2010, 11:24 (vor 5510 Tagen) @ Info

Das ist so unglaublich, dass einem die Worte fehlen:

Interessantes hat der gemeinnützige Verein MANNdat e.V. bei der
Lektüre der neuesten OECD-Armutsstudie “Growing Unequal – Income
Distribution and Poverty in OECD Countries” herausgefunden:
Unterhaltszahlungen, die geschiedene Männer an ihre Ex-Frauen und die
Kinder leisten, werden ihnen nicht vom verfügbaren Einkommen abgezogen
sondern als “Konsumausgaben” betrachtet.Bei den Empfängern der
Unterhaltsleistungen gelten die empfangenen Unterhaltsleistungen jedoch als
Haushaltseinkommen.

Das ist wohl Methode.

Wärs keine, dann würde auch Unterhalt vom Einkommen vor der Steuerberechnung abgezogen werden und beim Unterhaltsempfänger (Auch jedes Kind!) mitversteuert.
(Nebenbei: wenn man das machen würde, ein gewisses Einkommen steuerfrei lassen, dann bräuchts so Konstruktionen wie "Ehegattensplitting" überhaupt nicht, dann könnte jeder sein Einkommen so auf seine Unterhaltsempfänger aufteilen, daß die Steuerbelastung minimal wäre. Und dann würde auch jeder danach streben, Unterhalt (aus Steuerersparnisgründen ;) ) zu bezahlen.)

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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