Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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sorry, nicht NTV sondern N24

DschinDschin, Tuesday, 06.03.2007, 19:49 (vor 6909 Tagen) @ Conny

Da war vor längerer Zeit diese Polittest im Forum. Den habe ich gemacht und heraus kam, ich sei ein Linksliberaler, wie Gandhi.

Dabei bin ich ein Nationalliberaler, wie Nihi.

Die Nationalsozialisten waren übrigens Linke, so mit Gemeinwohl vor Eigennutz, sozialer Wohnungsbau, Bildung für alle, Mobilität für alle, Volksgemeinschaft, allgemeine Fürsorge. Die Typen von der NPD sind auch Linke (siehe NSDAP).

Rechts sind Monarchisten, Klerikale, Deutschnationale mit Hang zum Autoritären.

Rechts ist Einer mit einem festen Wertegerüst im Kopf, bei dem Recht und Ordnung mehr zählen als Freiheit und Demokratie. Rechts ist ein Mensch, der an die Verfassung glaubt und an die Heiligkeit der Justiz. Rechts ist Einer, dem die Norm wichtiger ist als der Zweck, den die Norm eigentlich erfüllen soll. Rechts ist Einer, der in Klassen, Ständen, Kasten denkt. Patriarchal, autoritär, festgefügt im Standpunkt, so ist ein Rechter.

Linke, das sind Menschen, denen nichts heilig ist und weil sie deswegen eigentlich keinen Standpunkt haben, benötigen sie einen Führer, einen Heiligen, der ihnen den Weg weist. Linke glauben an nichts, reden dafür aber um so mehr von ihren Überzeugungen, die sie eigentlich gar nicht haben. Denn auf dialektischem Grund ist alles relativ. Linke träumen vom Nirgendwo, von der Welt ohne Bindungen, ohne Verpflichtungen. Da so was nicht funktioniert führt linke Denke immer zur Extrembürokratie, denn Freiheit will verwaltet sein. Linke sind Lose: Staatenlose, Heimatlose, Eigentumslose (nur die Anderen), Gottlose, Überzeugungslose.
Das Gebet des Linken ist der Disput. Der Linke hinterfragt alles kritisch, ohne sich verbindlich zu äußern. An welchen Punkten sollte er denn eine Verbindlichkeit festmachen, wo doch alles fließend ist. Der Linke ist ein Reisender, der nie ankommt und wenn, dann bricht er sofort wieder auf.
Der Linke, das ist die permanente Revolution, von der Nationalversammlung, zu den Girondisten zu den Jakobinern zum Chaos zum Direktorium. Meistet endet die linke Revolution wieder bei Napoleon.
Links, das ist kein Standpunkt, das ist eine Attitüde, eine Geste ohne Aussage.
Links, das ist ein Glaube ohne Gott, die Sehnsucht nach einem Paradies, das sich dann immer als Hölle herausstellt.
Ist das Wesen des Rechten die Erstarrung so ist das Wesen des Linken die Verflüchtigung.
Rechtes Denken ist nicht mehr in, weil sich eigentlich niemand mehr binden will. Links ist unverbindlich ist Arbeiterbewegung mit Toskanatick, ist Gleichheit mit Luxusklasse für das linke Episkopat.

Odin, Du bist nicht links, Du bist einfach nur Sozialarbeiter und Sozialarbeit schändet nicht.

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Barbarus hic ergo sum, quia non intellegor ulli.


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