Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Bedenkliche Worte eines Konservativen zur "natürlichen Überlegenheit der Frau"

Friedrich Kayser, Saturday, 11.12.2010, 00:42 (vor 5514 Tagen) @ Garfield

Im sogenannten Patriarchat [...] werden wenigstens noch
einige Ausgleiche geschaffen. Männer haben dann zwar auch diverse
Pflichten Frauen gegenüber, aber ihnen werden dafür auch einige
Privilegien gewährt.

Herr Garfield,

ich stimme Ihnen zu. Sie erwähnen einen wichtigen Aspekt.

Hinzuzufügen bleibt vielleicht die größere Fragilität des männlichen Geschlechts, die schon in der größeren männlichen Säuglingssterblichkeit zum Ausdruck kommt. Dem Manne fehlt auch ein zweites X-Chromosom, sozusagen eine Reparatur-Ressource. Und daß das Y-Chromosom irgendwie einem verkümmerten X-Chromosom gleicht, ist auch nicht ganz von der Hand zu weisen.

Nur muß man das anders werten, als die Feministen es tun. Sie sehen nur die Mängel, nicht aber die Errungenschaften, welche die erwünschte Kehrseite davon sind.

Neuere, technisch hochgezüchtete Kraftwagen sind störanfälliger als alte Typen. So besehen sind letztere "natürlich überlegen". Aber nicht besser! Sie laufen nur länger. Die Krone der Ingenieurskunst, also der menschlich-männlichen Schöpfungskunst, sind die neuen, computererisierten Autos, die aber im Falle von Versorgungsschwierigkeiten, etwa im Kriegsfalle, auch die ersten wären, die liegenbleiben würden.

Daher würde ich gerne an meinem Leitsatz festhalten:

Die Frau garantiert den Erhalt des Lebens; der Mann aber bewirkt seine Vollendung.

Diese Vollendung, d.h. die Männlichkeit, ist stets gefährdet. Ihr sollte unsere gemeinsame Sorge gelten. Um den Bestand des Weiblichen müssen wir uns hingegen keine Sorge machen. Die Basis bleibt; die Krone fällt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Friedrich Kayser


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