Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Bedenkliche Worte eines Konservativen zur "natürlichen Überlegenheit der Frau"

Garfield, Friday, 10.12.2010, 19:06 (vor 5515 Tagen) @ Friedrich Kayser

Hallo Friedrich!

Angesichts der natürlichen Überlegenheit der Frau ist das Patriarchat
eine legitime Form männlicher Selbstverteidigung.

Das ist gar nicht falsch!

Das, was als "natürliche Überlegenheit der Frau" bezeichnet wird, ergibt sich aber nicht direkt aus irgendwelchen körperlichen oder geistigen Eigenschaften von Frauen, sondern aus dem Verhältnis zwischen Frauen und Männern, wie es sich in der Evolution über Millionen von Jahren hinweg eingespielt hat.

Da ist es eben so, daß Frauen bei der Partnersuche meist eine scheinbar passive, abwartende Haltung einnehmen. Das findet sich so auch bei diversen Tierarten - da hat das den Sinn, nicht das nächstbeste, sondern das am besten geeignete Männchen auszuwählen. Offensichtlich haben die Frauen das von unseren tierischen Vorfahren übernommen und weiter entwickelt.

Den Männern weist das bei der Partnersuche automatisch die Bittsteller-Rolle zu.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen - z.B. wenn viele Frauen um einen besonders begehrten (also meist reichen) Mann konkurrieren, aber das sind eben Ausnahmen und nicht die Regel.

Dazu kommt aber noch etwas:

Weil Frauen mit dem Großziehen der Kinder vergleichsweise stark beschäftigt sind, brauchen sie dafür besonders viel Unterstützung von ihrer Umwelt. Natürlich vor allem von den Männern, aber auch sonst von allen Mitmenschen. Deshalb ist es so, daß Menschen - Männer wie Frauen - dazu neigen, Frauen wesentlich mehr Unterstützung zukommen zu lassen als Männern. Das fängt in der Schule an, wo Mädchen für gleiche Leistungen bessere Noten bekommen als Jungen, und es hört mit diversen Leistungen der Gesellschaft für schwangere Frauen und Mütter noch längst nicht auf.

Die Gesellschaft wird also immer zur Bevorzugung der Frau tendieren - das kann man durchaus als "natürliche Überlegenheit" der Frau sehen. Überlegenheit muß ja nicht zwangsläufig auf eigener Leistung oder Stärke beruhen.

Im sogenannten Patriarchat ist das auch so, aber da werden wenigstens noch einige Ausgleiche geschaffen. Männer haben dann zwar auch diverse Pflichten Frauen gegenüber, aber ihnen werden dafür auch einige Privilegien gewährt.

Wenn diese Privilegien wegfallen und die Pflichten bleiben, dann geraten Männer dadurch natürlich in Nachteil.

So macht das Zitat durchaus Sinn.

Freundliche Grüße
von Garfield


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