Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Lila Filzhut" meldet Alarm: Arne H. und Eugen M. idoktrinieren

Bombe 20, Friday, 03.12.2010, 06:16 (vor 5522 Tagen) @ Marlow

Die Maskulisten, erklärt Isolde Aigner, machten sich geschickt
männerpolitische Lücken wie das Vereinbarkeitsproblem zwischen Familie
und Beruf, das auch Männer treffe, oder den fehlenden
Männergesundheitsbericht zu Nutze. Solange diese Probleme nicht gelöst
werden, könnten maskulistische Ideologen sie besetzen.

Also, ich finde diese Strategie unterstützenswert: Wenn einfach alle Männerbenachteiligungen abgeschafft werden, dann findet der böse, böse Maskul(in)ismus keinen Nährboden mehr.
Was mich betrifft, hat sie damit Recht. Wenn der Punkt tatsächlich mal erreicht ist (einschließlich Aufarbeitung und fälliger Entschädigungen natürlich), dürfen meinetwegen auch irgendwo ein paar lila Filzhüte im Kreis sitzen und skandieren, daß sie die letzten wahren patriachats-bekämpfenden Feministinnen seien.

Wie so vieles, was Feministinnen über Maskulisten denken, ist ihre dahinterstehende Angst doch eine Projektion. Als die Feministinnen feststellen mußten, daß Gleichberechtigung längst vorhanden -Entschuldigung: schwer erkämpft natürlich- war, hätten sie ja eigentlich zufrieden nach Hause (oder zur Arbeit) gehen können.
Aber für viele von ihnen war ihr "Kampf" längst zur bezahlten Arbeit geworden. Also mußte eine neue Forderung her: Die Gleichstellung war geboren. Wenn sie es wirklich irgendwann geschafft haben sollten, überall (außer da, wo es gefährlich oder dreckig ist) 50%-Frauenquoten zu etablieren, werden sie wahrscheinlich maulen, weil nicht der komplette Forschungsetat für die Suche nach einer Möglichkeit verwendet wird, Männer die Hälfte der Schwangerschaft und der Geburt übernehmen zu lassen. Gender-Samebirthing oder so.

Was mich betrifft, ich bin bereit zum Tulpenzüchten.

--
Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesgynokratie Deutschland:
(1) Die Würde der Frau ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(1a) Männer? Ach...


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