Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Neuer Kachelmann-Anwalt und seine Erkenntnisse

Imageberater, Wednesday, 01.12.2010, 12:20 (vor 5524 Tagen)

http://nachrichten.t-online.de/kachelmann-prozess-neuer-verteidiger-gilt-als-wortgewaltig-und-streitbar-/id_43593752/...

Der Promianwalt packt Staatsanwaltschaft und Gerichte hart an. Er rügte an Vergewaltigungsverfahren bereits "unglaubliche Unprofessionalität" und "eine dunkle Seite des Opferschutzes, indem man dem vermeintlichen Opfer bedenkenlos glaubt". Gehe es um den Vorwurf der Vergewaltigung, sei die Unschuldsvermutung quasi außer Kraft gesetzt. "Wer behauptet, Opfer eines Sexualdelikts geworden zu sein, wird von Anfang an so behandelt, als sei das so."

(...)

Kachelmanns neuer Hauptverteidiger hat sich vorab bereits im Magazin "Cicero" zum Fall Kachelmann geäußert. Darin wirft er den Behörden fehlende Sachkenntnis in einem Vergewaltigungsprozess vor: „Wer mit der Zeit geht, hält den sexuellen Missbrauch für die Pest unserer Tage. Da mögen die fallenden Zahlen der Kriminalstatistik sagen, was sie wollen: Gegen den Glauben an den Missbrauch scheint kein Kraut gewachsen. Dass dieser Glaube inzwischen auch jene erfasst hat, die es von Amts wegen besser wissen sollten, ist im Verfahren gegen Jörg Kachelmann zu besichtigen.“

Na also, nichts anderes monieren auch wir hier.

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