Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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OT: Arzt und Mediziner

adler, Kurpfalz, Tuesday, 23.11.2010, 03:41 (vor 5532 Tagen) @ Müller

Eben im DLF gehört, über Hertha Oberheuser, einer NS-Euthanasie-"Ärtzin"
(sollte man "Arzt" überhaupt in dem Zusammenhang schreiben?)

Ich unterscheide grundsätzlich zwischen Arzt und Mediziner.

Ein Arzt ist ein Menschenfreund, deshalb steht bei ihm der Mensch im Vordergrund, dem er helfen will. Die haben es heute ziemlich schwer.

Ein Mediziner ist ein Zyniker und nur deshalb "Arzt" geworden, weil er damit Anerkennung und Ansehen verknüpft. Zu dieser Gruppe gehören heute vorwiegend, aber nicht nur, Frau_*Innen.
Früher war damit auch ein hohes Einkommen verbunden (die Option besteht noch immer) und deshalb der Beruf gewählt. Es hat sich noch nicht überall herumgesprochen, daß heute in anderen Berufen mit sehr viel weniger Aufwand und Verantwortung sehr viel mehr Geld zu verdienen ist.
Der dritte Grund für einen Mediziner "Arzt" zu werden ist der, daß eben Papas Praxis schon mal da ist. Da kann gleich verdient werden, ohne erst mal investieren zu muessen.

Gruß
adler

--
Frauenrat der Grünen empört-Gebäudereinigung:
Männer verdienen bei Außenreinigung deutlich mehr als Frauen bei Innenreinigung.

"Benachteiligungen von Männern beseitigen ... das ist nicht unser politischer Wille" -Grüne, Ortsgruppe Goslar


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