Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Matriarchate sind unlogisch bzw. ineffizient

kein, Sunday, 21.11.2010, 07:55 (vor 5534 Tagen) @ MC Henrich

Lustige Theorie, hat aber wenig mit der Realiät zu tun. Die sogenannten Matriarchate hat es NIE gegeben. Was du da beschreibst, ist eine Mischung aus Gerten-Eden und Schlaraffenland. Wenn man einen Eindruck von den Verhältnissen gewinnen will, wie sie in den Frühkulturen waren, dann schaue man sich beispielsweise die Lebensweise der nordamerikanischen Indianer an, wie sie vor etwa 400-500Jahren lebten, besonders aber jene Stämme, die mit dem Wild zogen und nomadisch lebten. Diese Kulturen können einen recht guten Einblick gewähren, wenn es darum geht herauszufinden, wie die Menschen unter Umständen lebten, bevor sie seßhaft und zu Bauern wurden. Übrigens waren sie ALLE, die Indianer, ob nun seßhaft oder Nomaden, astreine Patriarchate.

Auch der Ur-Mensch wollte im Alter versorgt sein, was dazu führt, dass Frauen eine gewisse Anzahl von Nachkommen gebähren musste, damit dies gewährleistet ist. 5-6 oder mehr Kinder sind da völlig Normal. Davon mal abgesehen, dass nur Jungen für die Versorge in Frage kamen.

Das bedeutet aber auch, dass Frauen in ihrem Leben allein mehrere Jahre schwanger waren, dazu kommt noch die Säuglingsphase. Alles zusammen setzte Frauen für viele Jahre außer "Gefecht", und das bei einer recht kurzen Lebenserwartung, im Vergleich zu heute. Diese sogenannten Matriarchate sind nichts weiter als ein feuchter Feministinnentraum, und die wahrscheinlich ineffizienteste Gesellschafftsform, die man sich in einer Frühkultur vorstellen kann


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