Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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gar nicht so Fataler Ténor des SPIEGEL

Eugen, Thursday, 18.11.2010, 23:50 (vor 5536 Tagen) @ Ekki

Hallo allerseits!
Der SPIEGEL-Titel dieser Woche erschöpft sich im Wesentlichen in einer in
immer neuen Variationen wiederholten Aussage:
"Die Grünen messen ihre Vorstellungen nicht an der Realität, und sind
neben deshalb - und nicht etwa trotzdem! - so populär."

Hallo Ekki,

daran ist zunächst mal nichts auszusetzen, ob der Spiegel das richtig wiedergibt, ob man die Grünen mag oder nicht. Politische Parteien treten nicht an, die Realität zu bedienen, sich an ihr zu orientieren, sondern eigene Vorstellungen dazu zu entwickeln und durchzusetzen, d.h. Realität herzustellen, zu beeinflussen, zu ändern. Und je schriller sie das tun, um so mehr werden sie offenbar geliebt.

Das ist auch das Erfolgskonzept einer anderen großen "Volkspartei" - der Frauenbewegung. Was kümmert sie die Realität? Die langweilige Realität zu bedienen, dazu ist schließlich der Apparat da. Sie wollen eine andere Realität und so konzentrieren sie sich darauf, diese herzustellen. Es wäre überlegenswert, inwieweit dieses Konzept nicht auch für die Männerbewegung taugt. Der Auftrittserfolg der IGAF beispielsweise folgt möglicherweise genau dieser Gesetzmäßigkeit.

Gruß, Eugen


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