Die obere und die normale Liga
Es wird in der Diskussion um die "gender pay gap" kaum eingebracht, dass es Spitzenpositionen gibt, die nur nach hartem Wettbewerb erklommen werden können. Diese Liga ist tatsächlich männlich besetzt.
Ein einfaches Rechenbeispiel ergibt dann die Lücke:
Angenommen: 95% der Männer bekommen 1.000,-, 5% 10.000,-
Bei den Frauen nehmen wir folgende Zahlen an: 98% 1.000,-, 2% 10.000,-
Dann ergibt das ein mittleres Einkommen bei Männern von 1.450,- und bei Frauen von 1.180,-.
Das bedeutet, Männer verdienen rund 23% mehr als Frauen (Frauen verdienen 19% weniger als Männer).
Wie kommen die 95% Männer dazu, sich Privilegien vorwerfen lassen zu müssen für etwas, das andere bekommen, was sie selbst nie und nimmer erreichen können.
Da ist noch gar nicht die Rede von ungleicher Repräsentanz auf dem "Arbeitsmarkt".
Übrigens: Ist es nicht so, dass Frauen für die Männer aus der oberen Liga doch so manches freiwillig tun?
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- Gender Pay: Die Lohnlücke unter der Lupe -
Gobelin,
17.11.2010, 00:09
- Die obere und die normale Liga -
hörer,
17.11.2010, 02:15
- Die obere und die normale Liga - MC Henrich, 17.11.2010, 03:30
- Die obere und die normale Liga -
hörer,
17.11.2010, 02:15