Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Es gibt gar keine Männer"

Robert ⌂, München, Monday, 15.11.2010, 10:17 (vor 5539 Tagen) @ Leser

So die These, die provokant formuliert ist.

Es gibt nur "Menschen" - dem stimme ich grundsätzlich zu, wie auch diesem
hier:

Ich bin absolut gegen die Spaltung der Menschheit in zwei Geschlechter,
ebenso wie gegen die Spaltung in Schwarze und Weiße, in Reiche und Arme,
in Dicke und Dünne, in Schlitzäugige und Glubschäugige, in Kluge und
Dumme (okay, über letzteres muss ich noch mal nachdenken …).

Ich denke: im Grundsatz richtig. Ich empfinde aber im übrigen auch
dasselbe Unbehagen, wenn ich sowas lese:

Ich bin "grundsätzlich" dagegen, denn:
Menschen sind unterschiedlich, und Unterschiede soll und muss man benennen dürfen. Denn gerade die Unterschiedlichkeit und die daraus folgende Arbeitsteilung machen den "Erfolg" der Menschheitsentwicklung aus. Ich denke, ein "Team" lebt geradezu vom Unterschied der einzelnen Teammitglieder. Und das seit Jahrtausenden weltweit erfolgreichste Team-Modell ist das Zweier-Team "Mann und Weib", wo sich eben die männlichen und weiblichen Eigenschaften am besten ergänzen.

Nebenbei: ich mag diese "ganzheitliche" Tendenz zur Einheitssosse nicht. Sogar beim Essen finde ich die Gerichte am Besten, wo die einzelnen Geschmacksunterschiede am deutlichsten rauskommen. Das Verkochen der unterschiedlichen Zutaten zu einer Einheitspampe finde ich zum Kotzen ... ;-))

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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