Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Pudel

Cardillac, Saturday, 13.11.2010, 12:14 (vor 5541 Tagen) @ roser parks

Man sieht an L. Tigers klaren und präzisen Antworten auch, wie unwichtig eine Person wie Alice Schwarzer ist. In allen hochindustrialisierten und demokratischen Ländern spielt sich das Gleiche ab: Eine Revolution von Oben, inszeniert als staatliches Diffamierungs- und Entrechtungsprogramm gegen den Mann. Intellektuelle Eliten übernehmen es, durch utopistische Einkleidung diesem zivlen Bürgerkriegsprojekt den Anschein von Fortschrittlichkeit und gesellschaftlichem Konsens zu geben. Sie waren dafür leicht zu gewinnen, denn Intellektuelle kommen nicht durch Besitz oder ererbte Privilegien in das Zentrum gesellschaftlicher Macht, sondern durch Modernisierungsprozesse, welche die Privilegien etablierter Machteliten in Frage stellen.

Mir fällt auch der resignative Tonfall von L. Tiger auf. Kann man dagegen wirklich so wenig machen? Obwohl ich Rene Kuhn nicht mag, so ist doch sein antifeministisches Aktionsprogramm gut. Die Forderung, sogenannte Genderstudien als Scharlatanerie zu brandmarken, alle diesbezüglichen Fördergelder zu streichen, die damit erworbenen Titel wieder einzukassieren und die Inhaberinnen von Lehrstühlen und sonstigen Verträgen zu entlassen muss offensiver verfolgt werden


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