Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Knackpunkt? Ich glaube es nicht. Der reale Sozialismus lässt grüßen.

Roslin, Thursday, 11.11.2010, 13:19 (vor 5543 Tagen) @ Rainer
bearbeitet von Roslin, Thursday, 11.11.2010, 13:29

In der Aerodynamik gibt es den Strömungsabriss. Ein wenig vorhersehbares
Ereignis das viele Ursachen haben kann. Wenn der Strömungsabriss aber
eintritt, hat er unvorhersehbare, verheerende und unumkehrbare
Folgen für das Objekt.

Rainer

Daran möchte ich auch glauben, allein bedenke ich, was im Laufe der Jahrzehnte schon alles an schlichter Wahrheit mal in dem einen, mal in dem anderen Medium veröffentlicht wurde, bin ich wenig optimistisch.

Der Apparat des Staatsfeminismus steht doch unerschüttert, hat die Etats, das Personal.
Die erfolgreich von den Geisteswissenschaften, feministisch dominiert, 68'er indoktriniert, deren Marsch durch die Institution "Universität" durchschlagend gelungen ist, formatierten JournalistInnenhirne, sie liefern ja weiterhin die veröffentlichte Meinung.
Die denken doch nicht binnen Monatsfrist um.

Man lässt ein wenig Dampf aus dem Kessel, aber ändern wird sich nichts.

Es geht weiter im femistischen Schweinsgalopp, bis der Gaul "Mann" zusammenbricht und mit ihm das System. Das fürchte ich, eine Wiederholung des Entwicklungsganges des realen Sozialismus.

Dort gab's auch immer wieder "Tauwetterperioden".
Nun haben wir doch sogar ein "Blockflötenorchester", scheint mir (Bundesforum "Männer").

In deren Pressemitteilung wird auch kaum verschleiert angesprochen, warum es gerade jetzt gegründet wurde: um die Männerbewegung, die da wuchert, wieder einzufangen, feministisch anzuleiten, den HüterInnen der männlichen Gleichstellung in feministischer Definitionshoheit zu unterstellen:

"Zu einem Zeitpunkt, zu dem die Lebenslagen von Jungen und Männern zum Gegenstand nicht immer differenzierter gesellschaftspolitischer Diskurse avancieren, wächst die Bedeutung einer verbindlichen Vernetzung der Kompetenz sowie der Vertretung gut begründeter Interessen gleichstellungsorientierter Akteure in der Männer-, Jungen- und Väterarbeit bzw. der Forschung in genannten Bereichen."

So heißt es in der Pressemitteilung des Bundesforums zur Gründung.
Nachtigall, ick hör dir Panzer fahren, wie der Narrowitsch sagen würde.

"Differenziert" sind natürlich feministische Diskurse, antifeministische sind "undifferenziert".

Da schließt das Staatsfemanzentum die Reihen, treibt seine Schäfchen in den Pferch, dort gibt's a bissl Futter (Steuergeld) und Kuschelwärme, während draußen die Wölfe heulen


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