Weiterentwicklung feministischer Theorie und Praxis
"Die Weiterentwicklung feministischer Theorie und Praxis hin zu einem
zeitgemäßen Begriff von Geschlechtergerechtigkeit hat Kristina Schröder
schlicht ignoriert."
Stimmt ja auch: Die einst heterogene Frauenbewegung hat sich zu einem geschlossenen Staatsfeminismus weiterentwickelt. Das zu erwähnen hat Ministerin Kristina Schröder tatsächlich versäumt zu erwähnen.
Zudem wird zu gern auf alte feministische Weisheiten zurückgegriffen, etwa um Jobs in der Frauenhilfsnutzlospresse/Industrie zu rechtfertigen.
Mein Reden, der Staatsfeminismus ist ein Jobmotor für die Helferindustrie.
Und lieber spricht sie von Jungenförderung, als sich mit männlichen Machtstrukturen zu beschäftigen. Damit macht sie klar, dass eine zeitgemäße Geschlechterpolitik von ihr nicht zu erwarten ist. Kristina Schröder verteufelt den Feminismus von vorgestern, um sich als eine Konservative von heute zu positionieren.
Die Lobby der Helferindustrie möchte eben (Wachstumschancen) seine Klientel erweitern.
Das ist meine Meinung: Nicht Erkenntnis (oder gar Reue) steckt hinter der Jungenförderung, sondern purer Kapitalismus und Geschäftssinn
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gesamter Thread:
- Frisch aus der Junkerschule der TAZ (Feminismus Debatte) -
vt,
10.11.2010, 14:46
- Weiterentwicklung feministischer Theorie und Praxis - Mus Lim, 10.11.2010, 16:05
- männliche Machtstrukturen - kein abel, 10.11.2010, 17:09