Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Quadratur des Kreises oder Antifeministen sind nicht so schlimm

Max Stirner, Wednesday, 10.11.2010, 03:09 (vor 5545 Tagen) @ Holger

Mittel zum Zweck war in allen Diktaturen, die Diskurshoheit zu erringen und die Zersetzung der Familie als tragende Struktur einer Gesellschaft- beides ist gelungen.

Dass Diktaturen zum Ziel haben die Familie zu zersetzen... ob man das so sagen kann? Damit gräbt eine Diktatur ihr eigenes Grab. Und was heisst überhaupt Diktatur?
Selbst die Kommunisten in Russland sind ab den 30er Jahren wieder zu einem "konservativen" Kurs umgeschwenkt.

Ich bin ja der Meinung, dass wir bald wieder eine neue "konservative Welle" sehen werden, die von Politik und Medien iniziiert wird. Vielleicht ist der Auftritt von Thilo Sarrazin und der "Streit" zwischen Familienministerin Schröder und Alice Schwarzer über den Feminismus eine solcher Anfang. Die Frage ist, steckt da ein Prinzip dahinter oder sind das Zufälle?
Eine Möglichkeit wäre, dass der mächtigste Lobbyverband - die deutsche Industrie gemerkt hat, wie wenig männliche Fachkräfte sie demnächst zu erwarten haben. Um dieses Problem zu lösen, gibt es zwei Möglichkeiten - man stimmt die Deutschen auf eine Zuwanderung ein - und zwar auf die Zuwanderung von in Zukunft qualifizierten Fachkräften und man muss ein altes Zugpferd, den Feminismus mit dem man bis jetzt die Frauen für die Lohnarbeit begeistern konnte etwas an die Leine nehmen.

Das wird aber alles nicht so funktionieren wie gedacht. Für die Zuwanderung wird sich nicht genug qualifiziertes Personal finden lassen und der Feminismus ist nicht zügelbar, denn er ist eingebettet in eine kulturmarxistische Strömung die sich so schnell nicht umleiten lässt


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