Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Ursächlichkeit des Frauenwahlrechts am pränatalen Massenmord

Informator, Tuesday, 09.11.2010, 15:40 (vor 5545 Tagen) @ Roslin

Gab/gibt es keine Männer, die sich für Abtreibung begeistern können,
weil sie ebenso gerne Vaterpflichten verweigern wie Frauen
Mutterpflichten?

Doch, sicher gibt es sie. Aber die wurden von den Politikern, welche auf Wählerstimmen aus sind (was wesentlich zur Demokratie gehört, also legitim ist), in diesem Falle nicht gefürchtet.

Der Hinweis auf diese Väter hinkt auch insofern, als sie die pränatale Tötung rechtlich nicht zu verantworten haben. Weder haben sie das Recht, die Tötung zu anzuordnen, noch das Recht, sie zu verhindern. Allenfalls können sie auf die Mutter Druck ausüben, aber das kann leicht behauptet und schwer bewiesen werden.

Z.B. behauptet die Feministin Chr. Mulack das:

Diese Abneigung [von Männern] gegen Kinder drückt sich darin aus, dass ca. 80% aller Schwangerschaftsabbrüche auf massivsten Druck der Ehemänner oder Partner zurückgehen.

Gleichzeitig fordert sie Frauen auf, zu lügen:

Für Männer galt schon immer: Wissen ist Macht. Doch das gilt erst recht [!] für Frauen. Nur sie wissen, von wem sie schwanger sind. Die Frage ist nur, mit wem sie dieses Wissen teilen sollen. - Wie sicher können sie sein, dass sie nicht einen viel zu hohen Preis bezahlen müssen, wenn sie dieses Wissen mit dem Partner teilen ? - Wie sicher können sie sein, dass er sich nicht eines Tages gegen sie wendet und sein Recht auf die Kinder geltend macht? [...]

Roslin, Ihr Vorwurf der "Frauendämoniserung" trifft mich nicht, gerade weil ich aus dem patriarchalen Weltbild urteile, das Frauen eine Stellung zwischen Männern und Kindern zuweist. Es sind demnach immer die hierarchisch Höhergestellten, welche die eigentliche Verantwortung tragen. Frauen müssen sich nicht ändern, sie müssen geändert werden. Männer müssen sich selber ändern. Von ihnen allein kann wirkliche Veränderung ausgehen.

Der Vorwurf der "Frauendämonisierung" kann sinnvollerweise allenfalls auf meine Charakterisierung gewisser Feministinnen als "Männer in Frauenleibern" bezogen werden. Das sind Gestalten wie V.Solanas, und manche andere. Wenn ich gewöhnliche Frauen, die sich als Pränatalmörderinnen betätigen, als Mitläuferinnen bezeichne, so ist das gewiß keine Dämonisierung!

trel


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